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Anschlagsgefahr: Pariser Polizei nimmt vier Islamisten fest

Französische Anti-Terror-Kräfte haben vier mutmaßliche Terroristen festgenommen. Die Islamisten sollen einen Anschlag im Zentrum von Paris geplant haben.

Die französische Polizei hat am Mittwoch vier radikale Islamisten festgenommen. Sie stehen im Verdacht, einen Anschlag im Zentrum von Paris geplant zu haben. Das bestätigte die für Terrorismus zuständige Staatsanwaltschaft.

Die drei Männer und eine Frau wurden laut Medienberichten bei Dämmerung in der Hauptstadt und dem nahegelegenen Vorort Seine-Saint-Denis in Gewahrsam genommen. Die Sicherheitskräfte der Anti-Terror-Einheit beschlagnahmten demnach zudem eine unbenutzte Patrone einer automatischen Waffe und Computerzubehör.

Paris war im vergangenen Herbst von mehreren koordinierten Terroranschlägen erschüttert worden. Am 13. November hatten Islamisten 130 Menschen in der französischen Hauptstadt getötet. Zu dem schwersten Anschlag in der Geschichte des Landes bekannte sich die Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS). In Frankreich herrscht seitdem ständige Sorge vor weiteren Attacken. Bei einer Razzia im Zusammenhang mit der Pariser Anschlagsserie wurden am Dienstag ein Algerier getötet und vier Polizisten verletzt.

Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve sagte nun vor Journalisten, seit Januar seien in Frankreich 74 Menschen in Verbindung mit Terrorplänen festgenommen worden. "Solche Festnahmen kommen jeden Tag vor." Die Gefahr von Anschlägen sei weiterhin hoch.

kev/dpa/Reuters

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