Bundeswehr-Einsatz: "Patriots" auf dem Weg in die Türkei

Das erste Kontingent von Soldaten ist abgeflogen, die "Patriot"-Raketenstaffeln werden in Lübeck-Travemünde auf ein Frachtschiff verladen. Für die Bundeswehr hat der heikle Türkei-Einsatz begonnen. Anfang Februar sollen die Flugabwehrkörper einsatzbereit sein.

Konvoi mit "Patriot"-Raketenabwehrstaffeln: Türkei-Einsatz wird vorbereitetZur Großansicht
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Konvoi mit "Patriot"-Raketenabwehrstaffeln: Türkei-Einsatz wird vorbereitet

Travemünde - Mit dem Abflug eines Vorauskommandos ist am Dienstag der Türkei-Einsatz der Bundeswehr gestartet. Vom niederländischen Flughafen Eindhoven hob am Vormittag eine Maschine mit 20 deutschen und 30 niederländischen Soldaten ab.

Das Vorauskommando bereitet die Verlegung der deutschen "Patriot"-Flugabwehrraketen vor. Geplant ist, bis zu 350 Bundeswehrsoldaten nahe der Stadt Kahramanmaras rund 100 Kilometer nördlich der syrischen Grenze zu stationieren.

Im Rahmen eines Nato-Einsatzes stellen die Niederlande, Deutschland und die USA jeweils zwei Luftabwehrstaffeln, um die Türkei vor möglichen Angriffen aus Syrien zu schützen.

Parallel wurden am Vormittag in Lübeck-Travemünde die Raketenstaffeln auf ein gechartertes Frachtschiff einer dänischen Reederei verladen. Zum Einsatzverband gehören rund 300 Fahrzeuge und mehr als 130 Container. Das Schiff soll noch am Abend Richtung Türkei aufbrechen, sagte ein Bundeswehrsprecher. Die eigentlichen Raketen würden an einem anderen Hafen dazugeladen. Dieser solle aber nicht genannt werden.

Das Material soll voraussichtlich am 21. Januar im türkischen Hafen Iskenderun eintreffen. Von dort werden sie auf dem Landweg ins rund 200 Kilometer entfernte Kahramanmaras im Süden der Türkei gebracht, wo die "Patriots" aufgebaut werden.

Nach Angaben des Sprechers ist es das Ziel der Bundeswehr, dass das Waffensystem Anfang Februar einsatzbereit ist.

heb/dpa/dapd

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insgesamt 32 Beiträge
martin-z. 08.01.2013
bei afghanistan 2.0 vllt befinden wir uns in einem halben jahr schon im krieg mit iran, wer weiss. die deutsche militaristische aussenpolitik ist eine frechheit
Zitat von sysopDas erste Kontingent von Soldaten ist abgeflogen, die "Patriot"-Raketenstaffeln werden in Lübeck-Travemünde auf ein Frachtschiff verladen. Für die Bundeswehr hat der heikle Türkei-Einsatz begonnen. Anfang Februar sollen die Flugabwehrkörper einsatzbereit sein. "Patriot"-Flugabwehrraketen auf dem Weg in die Türkei - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/ausland/patriot-flugabwehrraketen-auf-dem-weg-in-die-tuerkei-a-876300.html)
bei afghanistan 2.0 vllt befinden wir uns in einem halben jahr schon im krieg mit iran, wer weiss. die deutsche militaristische aussenpolitik ist eine frechheit
kunsthonig 08.01.2013
Ich hoffe und wünsche, dass die Soldaten bald, unversehrt und vor allem unverrichteter Dinge nach hause zurückkehren - ihr habt dort nichts verloren! Wenn Lawrow sagt, dass man ein zweites Libyen nicht zulassen will, dann [...]
Zitat von sysopDas erste Kontingent von Soldaten ist abgeflogen, die "Patriot"-Raketenstaffeln werden in Lübeck-Travemünde auf ein Frachtschiff verladen. Für die Bundeswehr hat der heikle Türkei-Einsatz begonnen.
Ich hoffe und wünsche, dass die Soldaten bald, unversehrt und vor allem unverrichteter Dinge nach hause zurückkehren - ihr habt dort nichts verloren! Wenn Lawrow sagt, dass man ein zweites Libyen nicht zulassen will, dann meint er dies auch so - Wer drückt eigentlich wo auf den Knopf, wissen das unsere Soldaten?
auweia 08.01.2013
Das der Antrag kommt (und genehmmigt wird) war zu erwarten. Die betreffendenden Einheiten hatten dadurch viel Vorbereitungszeit bis zur Genehmigung durch den Bundestag. Wieso wurde der Seeweg gewählt, wenn es doch dringend [...]
Zitat von sysopDas erste Kontingent von Soldaten ist abgeflogen, die "Patriot"-Raketenstaffeln werden in Lübeck-Travemünde auf ein Frachtschiff verladen. Für die Bundeswehr hat der heikle Türkei-Einsatz begonnen. Anfang Februar sollen die Flugabwehrkörper einsatzbereit sein. "Patriot"-Flugabwehrraketen auf dem Weg in die Türkei - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/ausland/patriot-flugabwehrraketen-auf-dem-weg-in-die-tuerkei-a-876300.html)
Das der Antrag kommt (und genehmmigt wird) war zu erwarten. Die betreffendenden Einheiten hatten dadurch viel Vorbereitungszeit bis zur Genehmigung durch den Bundestag. Wieso wurde der Seeweg gewählt, wenn es doch dringend war? Wieso wurde nicht bei den Amis bzw. Ukrainern um Lufttransporthilfe ersucht (Bw hat ja immer noch keinen A400M)? Wenn auch im Verteidungsfall so viel Zeit für eine Verlegung (von bereits auf LKW montiertem (!) Gerät und Personal draufgeht, dann können wir eigentlich einpacken.
stefan.p1 08.01.2013
wenn man sich den standort der patriot-einheiten auf der landkarte ansieht könnte man fast auf die idee kommen das von dort aus auch angreifende iranische raketen abgewehrt werden können! wenn man dann noch den bericht über den [...]
wenn man sich den standort der patriot-einheiten auf der landkarte ansieht könnte man fast auf die idee kommen das von dort aus auch angreifende iranische raketen abgewehrt werden können! wenn man dann noch den bericht über den neuen israelischen- rechtsaußen liest,kann man schon zweifeln ob es überhaubt gegen syrien geht!
Es geht ja auch nicht wirklich um den Schutz vor Syrien. Die wollen sicher keinen Krieg mit der Türkei. Es geht um den Schutz amerikanischer Schtützpunkte, in dem Fall das der Iran sich wehrt, wenn die USA den Krieg erklärt
Zitat von stefan.p1wenn man sich den standort der patriot-einheiten auf der landkarte ansieht könnte man fast auf die idee kommen das von dort aus auch angreifende iranische raketen abgewehrt werden können! wenn man dann noch den bericht über den neuen israelischen- rechtsaußen liest,kann man schon zweifeln ob es überhaubt gegen syrien geht!
Es geht ja auch nicht wirklich um den Schutz vor Syrien. Die wollen sicher keinen Krieg mit der Türkei. Es geht um den Schutz amerikanischer Schtützpunkte, in dem Fall das der Iran sich wehrt, wenn die USA den Krieg erklärt
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  • Dienstag, 08.01.2013 – 11:15 Uhr
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