Philippinen Sieben Christen geköpft

Islamistische Militante haben auf der südphilippinischen Insel Jolo sieben christliche Arbeiter geköpft. Die Opfer waren von der Organisation Abu Sayyaf entführt worden.


Manila - Die Mitglieder der Organisation Abu Sayyaf zwangen nach Militärangaben zwei Lastwagenfahrer, die in Säcke gepackten Köpfe auf zwei Militärstützpunkten abzuliefern. Zwei der sieben Opfer waren Teenager, die als Straßenbauarbeiter gejobbt hatten, um Geld für die Universität zu sparen.

Brigadegeneral Ruben Rafale sagte, bei der Tat der Abu Sayyaf, die mit dem Terrornetzwerk al-Qaida in Verbindung steht, handele es sich um einen Racheakt für die Tötung mehrere ihrer Anführer. Die Abu Sayyaf hatten die sieben Arbeiter am Dienstag entführt und zunächst umgerechnet 77.000 Euro Lösegeld verlangt.

Präsidentin Gloria Macapagal Arroyo verurteilte die Tötung und erklärte, das Militär werde die Abu-Sayyaf-Organisation zerschlagen. Die Morde würden nicht ungestraft bleiben. Die Abu Sayyaf ist die kleinste, aber brutalste Gruppe von islamistischen Militanten im Süden der Philippinen.

als/dpa



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