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Geflüchtet nach Europa: Kinder der Kriege

Aus Salzburg berichtet

Syrisches Flüchtlingskind Siwar, 3 Jahre: "Ich bin müde" Zur Großansicht
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Syrisches Flüchtlingskind Siwar, 3 Jahre: "Ich bin müde"

Sie sind seit Wochen auf der Flucht. Sie haben Heimat, Schule, Freunde zurückgelassen - und oft auch Eltern und Geschwister. Acht Kinder aus Syrien und Afghanistan erzählen, was sie vermissen und was sie sich wünschen.

Man sieht sie auf Bahnhöfen, in Parks, in Turnhallen und auf der Straße: Kinder, die vor dem Krieg und dem Elend aus ihrer Heimat geflüchtet sind. Nach Europa. In der Hoffnung auf ein sicheres, besseres Leben.

Die Kinder sind die hilflosesten Menschen in einer hilflosen Situation, die nicht nur die Flüchtlinge überfordert, sondern auch die Länder, in die sie flüchten. Meist bleibt ihnen nichts aus ihrem alten Leben. Keine Andenken, kein Spielzeug. Was sie hatten mitnehmen können, verloren sie oft unterwegs, im Meer. Oder Schlepper nahmen es ihnen ab.

Die Flucht hat viele Familien zerrissen, nur wenige können es sich leisten, gemeinsam aufzubrechen. Das ist das Schwerste für die Kinder. Meist bleiben ein Elternteil und Geschwister zurück.

Der Salzburger Bahnhof ist einer der vielen Orte in Europa, an denen in den vergangenen Tagen Flüchtlinge angekommen sind und nicht weiter können. SPIEGEL ONLINE hat mit acht Kindern aus Syrien und Afghanistan gesprochen und sie porträtiert.

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Geflüchtet nach Europa: Kinder der Krise

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