Pulver-Attacke in den USA Kongress-Angehörige erhalten Drohbriefe

Alarm in Washington: In Kongressbüros sind Briefe mit verdächtigem Pulver eingegangen. Die Substanz war zwar harmlos, allerdings warnten die unbekannten Absender mehrere Medien des Landes - es seien hundert Sendungen an Politiker unterwegs, zehn davon mit tödlichem Inhalt.

Kapitol in Washington: Drohungen an Senatoren und Kongress-Abgeordnete
DPA

Kapitol in Washington: Drohungen an Senatoren und Kongress-Abgeordnete


Washington - In den Büros von drei Kongressangehörigen sind Briefe mit verdächtigem Pulver aufgetaucht. Die Substanz sei unbedenklich gewesen, hieß es später. Der oder die unbekannten Verfasser kündigten allerdings weitere Sendungen an, von denen einige gesundheitsschädliche Substanzen enthalten würden, teilten die Behörden mit.

Die US-Politkomiker Jon Stewart und Stephen Colbert sollen laut Behörden ebenfalls Briefe erhalten haben, in denen vor biologischen Angriffen auf Senatoren gewarnt wird.

In anderen Postsendungen an Medien wie die "New York Times", "USA Today", NPR und Fox News, stand, es seien hundert Briefe nach Washington und an Senatoren verschickt worden. Zehn dieser Sendungen sollen der Drohung zufolge einen tödlichen Erreger enthalten, sagte ein Beamter.

Die Polizei und das FBI wurden von den Pressehäusern auf die Briefe aufmerksam gemacht. Die Briefe wurden in Portland, Oregon, aufgegeben. Angeblich sollen sie Anti-Regierungs- und Anti-Wall-Street-Parolen enthalten. So fordern die Verfasser, die sich "MIB" nennen, unter anderem ein Ende des Lobbyismus in der Politik.

lgr/AP/Reuters

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