Schwarzes Meer: Putin verfolgt Großmanöver von Kampfhubschrauber aus

Großmanöver am Schwarzen Meer: Putins prüfender Blick Fotos
AP

Russlands Oberbefehlshaber nahm persönlich das Großmanöver ab: Im Helikopter ließ sich Wladimir Putin über das Schwarze Meer fliegen - der Kreml-Chef hatte dort kurzfristig eine Übung mit 7000 Soldaten, Kriegsschiffen und Kampfjets angeordnet.

Moskau - Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Freitag ein von ihm kurzfristig befohlenes Großmanöver besucht. Begleitet von seinem Verteidigungsminister flog Putin am Freitag mit einem Militärhubschrauber über dem Schwarzen Meer, um die Kampfbereitschaft der russischen Armee zu überprüfen, so ein Kreml-Sprecher.

An dem Manöver nahmen knapp 7000 Soldaten, 30 Kampfschiffe, Dutzende Kampfjets und Hunderte gepanzerte Fahrzeuge teil. Nach Angaben des Kreml wurden Landungen an drei verschiedenen Küstenabschnitten in Russland geprobt. Auch Spezialeinheiten seien an der Übung beteiligt gewesen.

Putin hatte das Großmanöver überraschend am Donnerstag um vier Uhr morgens Moskauer Zeit während eines Nachtflugs zurück von Südafrika angekündigt. Der Kreml-Chef betont immer wieder die Bedeutung des Militärs. Nur so könne verhindert werden, dass das militärische Gleichgewicht zugunsten des Westens kippe. Zuletzt hatte er angekündigt, kurzfristig Großmanöver anzuordnen, um sicherzustellen, dass sich seine Soldaten jederzeit und schnell bereithielten.

Russlands Militär hatte beim Krieg gegen Georgien 2008 Schwächen gezeigt. Eine wichtige Rolle spielte bei der Auseinandersetzung die Flotte im Schwarzen Meer. Das Großmanöver wurde von georgischer Seite am Freitag genau beobachtet.

In der vergangenen Woche hatte Georgien zusammen mit den USA eine jährliche Übung abgehalten. Neben Russland und Georgien sind weitere Anrainer des Schwarzen Meeres die Türkei, die Ukraine, Rumänien und Bulgarien. Ein Manöver dieser Größenordnung muss nach internationalen Regeln den Partnern nicht vorher gemeldet werden.

ras/dpa/AP

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insgesamt 91 Beiträge
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1. Rezession
Anton T 29.03.2013
Zitat von sysopRusslands Oberbefehlshaber nahm persönlich das Großmanöver ab: Im Helikopter ließ sich Wladimir Putin über das Schwarze Meer fliegen - der Kremlchef hatte dort kurzfristig eine Übung mit 7000 Soldaten, Kriegsschiffen und Kampfjets angeordnet.
Putin regiert immer erratischer und unberechenbarer. Beobachter sprechen seit einiger Zeit schon von Putins zunehmender Unberechenbarkeit. Russland befindet sich in einer schweren Wirtschaftskrise. In diesem Jahr droht Rezession. Das Volk wendet sich ab vom einst heißgeliebten Rambo im Kreml. Russlands Diktator ist mit seinem Latein am Ende. Nicht auszuschließen, daß er ab jetzt um sich schlägt und ein immer schwächer werdendes Russland seine Nachbarn militärisch bedrohen und überfallen wird. 2008 in Georgien bereits passiert.
2. Klein Putin und sein Spielzeug.
prince62 29.03.2013
Zitat von sysopRusslands Oberbefehlshaber nahm persönlich das Großmanöver ab: Im Helikopter ließ sich Wladimir Putin über das Schwarze Meer fliegen - der Kremlchef hatte dort kurzfristig eine Übung mit 7000 Soldaten, Kriegsschiffen und Kampfjets angeordnet. Putin über dem Schwarzen Meer: Kremlchef nimmt Großmanöver ab - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/ausland/putin-ueber-dem-schwarzen-meer-kremlchef-nimmt-grossmanoever-ab-a-891720.html)
Kleines Kind beim Spielen, aber Spielmaterial hat der zu kurz geratene Riese ja eh genug.
3. wer provoziert hier wen?
Hank the voice 29.03.2013
klar ist Putin nicht ganz so ein lupenreiner Demokrat wie das mancher noch vorJahren behauptet hätte.... aber langsam frage ich mich wo die USA es für nötig halten Manöver abzuhalten. Für die USA liegt Georgien fast auf der anderen Seite der Nordhalbkugel. Was würden USA / Europa sagen wenn Russland und China im Nordatlantik oder im westlichen Mittelmeeer ein Manöver abhalten?
4. so gesehen...
straff&locker 29.03.2013
Hach. Ich würde auch mal so gerne ein Flottenmanöver sehen.
5. Putin?
tannenmeise 29.03.2013
Russland ist berechenbarer als der AMI
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