Richard Grenell Neuer US-Botschafter für Deutschland vereidigt

Seine Nominierung hatte sich über Monate hingezogen, doch nun ist Richard Grenell offiziell zum neuen US-Botschafter für Deutschland vereidigt worden. Mit dabei: sein Partner, seine Mutter und eine sehr alte Bibel.

Richard Grenell (September 2017)
AFP

Richard Grenell (September 2017)


Richard Grenell, Donald Trumps neuer Botschafter für Deutschland, ist offiziell ins Amt eingeschworen worden. US-Vizepräsident Mike Pence vereidigte den 51-Jährigen am Donnerstag in Washington. Grenell sei hoch qualifiziert für seine künftige Aufgabe und werde die Beziehungen zwischen beiden Ländern stärken, sagte Pence.

Grenell wurde bei der Vereidigung von seinem Partner Matt Lashey und seiner Mutter begleitet. Er war vor einer Woche vom US-Senat bestätigt worden und nahm einen Tag später an Trumps Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel teil.

Die USA hatten nach dem Abgang von John Emerson im Januar 2017 keinen Botschafter in Berlin. Trump ernannte Grenell im September für den Posten, die Bestätigung im Senat zog sich aber hin. "Es hat lange gedauert, um hierher zu kommen", sagte Grenell bei der Vereidigung. Dabei schwor er auf eine Bibel, die sein Vorfahre Myron Winfield Grenell im Jahr 1892 erstanden hatte.

Grenell gilt als einer der ersten und stärksten Unterstützer von Trumps außenpolitischem Kurs. Er arbeitete zuletzt als Kommentator und Berater. In der Amtszeit des republikanischen Präsidenten George W. Bush von 2001 bis 2008 hatte Grenell als Sprecher für vier Uno-Botschafter der USA gedient. 2012 arbeitete er kurzzeitig für den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney (mehr Hintergründe zu Trumps Mann in Berlin lesen Sie hier).

aar/dpa



insgesamt 2 Beiträge
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marialeidenberg 04.05.2018
1. Kein Freund Deutschlands oder der Deutschen also, der sicher
nur wenige Brocken von unserer Sprache versteht, oder? Jedenfalls keine Figur vom Schlage Kornblums. Aber, ist das denn überhaupt wichtig?
Roland Bender 04.05.2018
2. Die übliche US Günstlingswirtschaft ...
... nix neues aber auch nix wichtiges. Der kann sich in seine Botschaft am Brandenburger Tor zurückziehen und ab und zu durch wining und Dining auffallen. Ich denke nicht, dass er viel zu sagen hat.
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