Vizejustizminister Republikanische Abgeordnete wollen Rosenstein aus Amt drängen

Rod Rosenstein gilt als beliebtes Angriffsziel der Republikaner in den Russlandermittlungen. Einige Abgeordnete wollen den stellvertretenden Justizminister nun offenbar loswerden

Rod Rosenstein
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Nach anhaltender Kritik von Präsident Donald Trump eskaliert der Konflikt um die Russland-Ermittlungen in den USA: Mehrere republikanische Kongressabgeordnete legten eine Resolution vor, um den stellvertretende Justizminister Rod Rosenstein seines Amtes zu entheben.

Unter Rosensteins Ägide untersucht US-Sonderermittler Robert Mueller unter anderem, ob Trumps Wahlkampflager von einer russischen Einmischung in die US-Wahl 2016 gewusst haben kann. Der Republikaner Mark Meadows warf dem Justizministerium unter anderem vor, dem Kongress Informationen vorzuenthalten und sich dessen Aufsicht zu entziehen.

Die "Washington Post" berichtete, die Gruppe um Meadows habe darauf verzichtet, eine sofortige Abstimmung über die Resolution zu erzwingen, und den Republikanern damit ein Dilemma erspart. Führende Republikaner hätten sich von Forderungen nach einer Amtsenthebung Rosensteins distanziert.

Kurz vor Trumps Gipfel mit Kremlchef Wladimir Putin in Helsinki in der vergangenen Woche hatte Mueller Anklage gegen zwölf mutmaßliche Hacker des russischen Militärgeheimdienstes GRU erhoben. Bei dem Gipfel hatte Trump Zweifel daran geweckt, ob er den Erkenntnissen der US-Geheimdienste folgt, denen zufolge Russland sich in die Wahl eingemischt hat. Nach vehementer Kritik hatte Trump sich doch dazu bekannt.

mho/dpa/AP/Reuters

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