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22. Januar 2013, 03:59 Uhr

Obamas Vereidigung

Romney bleibt Feier fern

Es war das erste Mal seit 1989, dass ein Wahlverlierer bei der Vereidigung des Siegers nicht erschien: Mitt Romney ist den Feierlichkeiten zum Beginn von Barack Obamas zweiter Amtszeit ferngeblieben. Auch die früheren Präsidenten George Bush senior und sein Sohn George W. Bush kamen nicht.

Washington - Drei prominente Republikaner fehlten am Montag bei den Vereidigungsfeiern für US-Präsident Barack Obama. Mitt Romney, der im November die Wahl gegen Obama verloren hatte, verbrachte den Tag in seinem Haus im kalifornischen La Jolla.

Nach Angaben von CBS News war es das erste Mal seit 1989, dass der jeweilige Wahlverlierer nicht zur Vereidigung des Siegers erschien. Allerdings hat sich Romney insgesamt seit der Wahl in der Öffentlichkeit rar gemacht. Auch Obamas Vorgänger George W. Bush und dessen Vater, Ex-Präsident George H.W. Bush, blieben den Feiern fern.

Bush Senior war erst vor kurzem nach wochenlanger Behandlung wegen eines hartnäckigen Hustens in Zusammenhang mit einer Bronchitis aus dem Krankenhaus entlassen worden. Er und seine Frau Barbara schickten nach Medienberichten aber Obama, First Lady Michelle "und ihren wundervollen Mädchen" die besten Wünsche "zu diesem historischen Tag". In der schriftlichen Erklärung hieß es weiter: "Möge Gott der Allmächtige sie und unser wunderbares Land in den nächsten vier Jahren segnen."

wal/dpa

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