Ursache noch unklar Russischer Kampfjet stürzt über Mittelmeer ab - zwei Tote

Beim Absturz eines russischen Kampfflugzeuges sind beide Piloten gestorben. Das teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Der Vorfall ereignete sich über dem Mittelmeer.


Über dem Mittelmeer sind beim Absturz eines russischen Kampfflugzeuges die beiden Piloten getötet worden. Wie russische Nachrichtenagenturen unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Moskau berichteten, verunglückte die Maschine des Typs Su-30SM nach dem Start auf dem Stützpunkt im syrischen Hmeimim.

Als das Flugzeug an Höhe gewann, stürzte es aus zunächst ungeklärter Ursache ins Meer. Das Ministerium geht offenbar davon aus, dass ein Vogelschlag den Absturz verursacht hat - zunächst soll es Informationen über einen Beschuss gegeben haben. Bestätigt wurde dies aber nicht.

Erst im März war eine russische Transportmaschine beim Landeanflug auf den Luftwaffenstützpunkt Hmeimim abgestürzt. 39 Menschen starben.

Russland nutzt den Stützpunkt nahe der Stadt Latakia am Mittelmeer seit 2015 für den Einsatz seiner Luftwaffe in Syrien. Im syrischen Bürgerkrieg unterstützt Moskau die Führung von Präsident Baschar al-Assad.

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Der Stützpunkt hatte zuletzt für Schlagzeilen gesorgt, weil es dort mehrfach Angriffe von Rebellen gegeben hatte. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau waren beide Militäranlagen in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar von mit Sprengstoff bestückten Drohnen angegriffen worden.

mho/heb/Reuters/AFP



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