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Russland: Putin-Freund baut Brücke zur Krim

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Milliardär Arkadi Rotenberg (Archiv): Langjähriger Freund von Präsident Putin

Der Judopartner von Russlands Präsident Wladimir Putin darf die geplante Brücke zwischen Russland und der Krim bauen. Es ist nicht der einzige Milliardenauftrag, den Arkadi Rotenberg vom Kremlchef erhält.

Moskau - Eine Brücke soll bis 2018 die annektierte Halbinsel Krim mit dem russischen Festland verbinden. Den milliardenschweren Bauauftrag erhielt der Unternehmer Arkadi Rotenberg, der seit Jahren mit Kremlchef Wladimir Putin befreundet ist.

Die Krim liegt im Schwarzen Meer, nur fünf Kilometer vom Festland entfernt. Eine Landverbindung besteht aber nur zur Ukraine. Putin will, dass man die Halbinsel nun auch von Russland aus erreichen kann. Die Brücke über die Meerenge von Kertsch soll rund drei Milliarden Euro kosten.

Der Milliardär Rotenberg soll mit Unterstützung seines langjährigen Judopartners Putin bereits zahlreiche Staatsaufträge bekommen haben - unter anderem für die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi. Er behauptet, seine private Freundschaft zum Präsidenten habe nichts damit zu tun. Rotenberg ist derzeit mit westlichen Sanktionen belegt. Vor Gericht klagt er gegen Einreise- und Kontensperren der EU.

kry/dpa

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