Großmanöver in Sibirien Putin lässt Gefechtsbereitschaft der Armee prüfen

Die russische Armee hält ein Großmanöver ab. Präsident Putin hat die Überprüfung der Gefechtsbereitschaft im Östlichen Wehrbezirk angeordnet.

Manöver in Sibirien im Juli 2013: Neue Gefechtsübungen
REUTERS/ RIA Novosti

Manöver in Sibirien im Juli 2013: Neue Gefechtsübungen


Moskau - Kreml-Chef Wladimir Putin hat eine standardmäßige Überprüfung der Gefechtsbereitschaft von Streitkräften im Östlichen Wehrbezirk angeordnet. Die Übung habe am Morgen begonnen, teilte Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Donnerstag der Agentur Interfax zufolge mit.

Der Ort des Manövers liegt in Ostsibirien und an der Pazifikküste und ist damit Tausende Kilometer von der russisch-ukrainischen Grenze entfernt. Das Militär organisiert jedes Jahr mehrere Übungen.

Russland stand zuletzt wegen Manövern und Truppenkonzentrationen an der Grenze zur Ostukraine in der Kritik. Moskau hatte etwa im März seine Truppen während der Krim-Krise direkt an der ukrainischen Grenze üben lassen.

Im Juli 2013 hatte der Kreml in Sibirien das größte Militärmanöver in der russischen Geschichte nach Ende des Kalten Krieges angeordnet. An der damaligen Großübung nahmen laut "Ria Novosti" etwa 160.000 Soldaten teil.

fab/mxw/AP/dpa

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insgesamt 36 Beiträge
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klugscheißer2011 11.09.2014
1. Sein gutes Recht
Die Gefechtsbereitschaft seiner Soldaten zu überprüfen ist nicht nur das gute Recht des russischen Präsidenten, sondern sogar seine Pflicht, ja eigentlich tägliche Aufgabe, angesichts der Provokationen, die vom Westen initiiert werden. Deutsche Kampfjets in Estland, Militärberater aus den USA in der Ukraine, Seemanöver mit amerikanischer und kanadischer Beteiligung im Schwarzen Meer und das verbale Säbelrasseln der NATO - dagegen verhält sich Russland noch sehr gelassen.
klnowak 11.09.2014
2.
Zitat :"das verbale Säbelrasseln der NATO - dagegen verhält sich Russland noch sehr gelassen." Zitat Ende Ach Sie meinen die Okupation der Krim und die Soldaten auf Urlaub in der Ukraine deuten auf ein besonders gelassenen Verhalten hin ? Ich kann Ihnen da insoweit zustimmen, als das Herr Putin jetzt sehr gelassen sein kann.... hat er doch seine Eroberungsgelüste und "Reichsträume" durchgesetzt und ist ohne tatsächliche spürbare Strafe davongekommen. Gut das der Westen seine Manöver und Unterstützungsleistungen auf Natogebiet oder in den freien Weltmeeeren durchführt und nicht hinter dem Ural.
halrom 11.09.2014
3. Verzeihung
Spiegel berichtete über das Natomanöver in der Westukraine
MichaelZetti 11.09.2014
4. Warum...
ist das überhaupt eine Meldung wert, wenn es eh´ eine jährliche Routinegeschichte ist? Zu wenig los auf der Welt?
spassbremser 11.09.2014
5.
Zitat von klugscheißer2011Die Gefechtsbereitschaft seiner Soldaten zu überprüfen ist nicht nur das gute Recht des russischen Präsidenten, sondern sogar seine Pflicht, ja eigentlich tägliche Aufgabe, angesichts der Provokationen, die vom Westen initiiert werden. Deutsche Kampfjets in Estland, Militärberater aus den USA in der Ukraine, Seemanöver mit amerikanischer und kanadischer Beteiligung im Schwarzen Meer und das verbale Säbelrasseln der NATO - dagegen verhält sich Russland noch sehr gelassen.
Ja,aber wovor haben denn die Russen Angst ? Das wir ihren Vodka klauen oder ihre veraltete Traktorentechnik ausspionieren könnten.?!
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