Vorwürfe der US-Regierung: Russland soll Panzer in die Ukraine geschickt haben

Ausgebranntes Militärfahrzeug in der Ostukraine: Vorwürfe aus Washington Zur Großansicht
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Ausgebranntes Militärfahrzeug in der Ostukraine: Vorwürfe aus Washington

Seit zwei Tagen stehen den Separatisten in der Ostukraine auch Raketenwerfer und drei Panzer zur Verfügung - woher stammt das Kriegsgerät? Aus Russland, sagt das US-Außenministerium.

Washington - Russland soll die Separatisten in der Ostukraine mit drei Panzern und anderem Kriegsgerät ausgerüstet haben, behauptet das US-Außenministerium. Es handele sich um Panzer des Typs T-64, der früher von der russischen Armee eingesetzt wurde, sowie mehrere Raketenwerfer, berichtet unter anderem die "New York Times". Die Fahrzeuge sollen die Grenze bei der Ortschaft Snische überquert haben.

Videos im Internet zeigten, dass die Panzer im Südwesten Russlands aufgebrochen seien und sich durch etliche Städte in der Ostukraine bewegt hätten.

"Das ist inakzeptabel", sagte die Sprecherin der Außenministeriums. "Ein Versagen Russlands bei der Deeskalation dieser Situation wird zu weiteren Belastungen führen." Man habe sich über diese Entwicklung auch mit der Nato ausgetauscht. Russland werde zwar behaupten, die Fahrzeuge seien von Ukrainern gekapert worden, sagte die Sprecherin weiter - "wir sind aber davon überzeugt, dass diese Panzer aus Russland kamen."

Der Konflikt im Osten der Ukraine war zuletzt unübersichtlicher geworden: Immer mehr Söldner etwa aus Tschetschenien waren über die Grenze zwischen Russland und der Ukraine ins Land gekommen. Die Regierung in Kiew hatte die Kontrolle über diese Grenze verloren, nachdem Separatisten weite Teile der Ostukraine unter ihre Kontrolle gebracht hatten.

In den vergangenen Tagen hatte die ukrainische Armee jedoch militärische Erfolge verbucht: Am Freitag nahm sie offenbar die Hafenstadt Mariupol sowie einen 120 Kilometer langen Streifen an der Grenze zu Russland ein - und schon am Samstag will die ukrainische Führung wieder die gesamte Ostgrenze kontrollieren. Einheiten mit gepanzerten Fahrzeugen würden dort Präsenz zeigen und bewaffnete Eindringlinge angreifen, kündigte ein Sprecher des Innenministeriums in Kiew laut der Agentur Interfax an.

Russlands Präsident Wladimir Putin hat indessen erneut ein Ende der Regierungsoffensive in der Ukraine gefordert. Kiew müsse "unverzüglich seine Militäroperation einstellen", sagte Putin nach Angaben des Kreml in einem Telefonat mit EU-Kommissionschef José Manuel Barroso.

mxw/Reuters/AP/AFP/dpa

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insgesamt 130 Beiträge
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1. Handfeste Beweise...
P.Ohlmann 14.06.2014
...würden helfen den Aussagen Glauben zu schenken. Es wäre nicht das erste Mal, dass die USA falsche Schlüsse zieht ohne konkrete Beweise zu haben (Irak). Zudem würde Russland ganz bestimmt mehr als nur drei T-64s schicken; denn diese Karren sind reif für das Museum.
2. die russen bringen gerade
mfetzer 14.06.2014
Militärmaterial von der Krim über die Grenze. Transporte sind gefilmt und Zeugenasusagen glaubwürdig. Putin treibt weiterhin sein falsches Spiel. War ja nichts anderes von ihm zu erwarten.
3. Den Link
Reon 14.06.2014
Bitte den Link zu den oben genanten Videos rein stellen, danke.
4. Sattelit
seine_unermesslichkeit 14.06.2014
ich wünschte, dass die Amis die Satelliten-Fotos veröffentlichen. Das wäre doch wohl der beste Beweis!
5. Panzer?
Cpt. Jack Sparrow 14.06.2014
Welche Videos? Wieso gibt es keine Links? Alternativ, warum hat der Spiegel nichts über den Angriff auf Slovjansk (durch die Ukrainische Armee) mit Brandbomben (Weißer Phosphor) berichtet? oder sind diese Videos im Internet haltlos? Entspricht es nicht den Vorstellungen des Westens, das hier eine vom Westen unterstützte Regierung gegen Zivilisten vorgeht? Ich sag nur Mariupol... Der Spiegel wird immer langweiliger und eine Art Bild-Nachplapperer.. Meinungsmache nein Danke
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