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Nach EU-Sanktionen: Russland will offenbar Import von griechischem Obst verbieten

Markt in Athen: Griechisches Obst soll wohl bald nicht mehr nach Russland exportiert werden dürfen Zur Großansicht
REUTERS

Markt in Athen: Griechisches Obst soll wohl bald nicht mehr nach Russland exportiert werden dürfen

Russland reagiert auf die EU-Wirtschaftssanktionen: Nun soll auch der Import von griechischem Obst und amerikanischem Geflügel untersagt werden, meldet eine Überwachungsbehörde.

Moskau - Erst kündigte Moskau höhere Energiepreise für Europa an, nun soll die Reaktion auf die EU-Wirtschaftssanktionen ausgeweitet werden: Das russische Amt für Veterinär- und Pflanzenschutzüberwachung (VPSS) könnte die Einfuhr von Obst aus Griechenland verbieten. So zitiert die Agentur Ria Nowosti Alexej Alexejenko, einen Mitarbeiter des Leiters der Behörde. Anfang der nächsten Woche will die Behörde über einen Importstopp entscheiden.

Auch der Import von Geflügel aus den USA soll nicht mehr erlaubt werden. Das berichtet die Agentur Itar-Tass, die den Leiter der Behörde, Sergej Dankwert, zitiert. Die offizielle Begründung: Im Fleisch seien Salmonellen und andere Mikroorganismen gefunden worden. Geflügel ist die wichtigste amerikanische Importware. Laut Angaben des russischen Zolls wurde 2013 Geflügel im Wert von 337,6 Millionen Dollar importiert.

Am Mittwoch verhängte Russland bereits einen Importstopp für Obst und Gemüse aus Polen. Offiziell hieß es zur Begründung, von der Produktion gehe eine Gefahr für die Verbraucher aus. So sei in 90 Prozent aller überprüften Äpfel eine unzulässig hohe Belastung mit Pestiziden festgestellt worden.

Russland antwortet damit auf die umfassenden Wirtschaftssanktionen der EU gegen Russland, die sich auch gegen den Energiesektor des Landes richten. Kurz darauf verschärften auch die USA ihre Strafmaßnahmen gegen Moskau. Am Donnerstag haben die 28 EU-Regierungen die Strafmaßnahmen auch offiziell beschlossen. Dies teilte der EU-Ministerrat in Brüssel mit.

vek/Reuters

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insgesamt 14 Beiträge
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1. Das, oder ähnliches war zu erwarten
abrweber 31.07.2014
Glauben diese Politamateure der EU, dass Sanktionen gegen Russland folgenlos bleiben? Ein Bremer bankier erklärte heute im Radio, dass die Sanktionen, die Deutschland mitträgt, ein wirtschaftliches Debakel seien. um russland mit einem Betrag von 25 Milliarden Euro zu schaden, setzt Deutschland 45 Milliarden Euro ein.Also ein Verfahren, dass auf jeden fall einen großen verlierer hervor bringt und das ist die deutsche Wirtschaft.
2. Och, Gottchen....
Malady 31.07.2014
was genau würde denn den Griechen dann vorgeworfen? Jahrelanges Verfehlen der Zucker-Untergrenze? Gesundheitsschädlicher Rötungsgrad von Äpfeln?
3. Ja und?
druck_im_topf 31.07.2014
Wer die Tannennadeln der Taiga fressen muss, ist hinterher etwas freundlicher zu seinen Nachbarn. Man nennt sowas glaub ich "Selbsterfahrung". Ich denke mal auch die Russen kommen irgendwann von ihrem harten Egotripp zurück in die Realität der allerdings notwendigen (Völker-)Verständigung. :-)
4. Finanzielles Debakel
kika2012 31.07.2014
Ja dann ist es halt so, wir werden es ueberleben! Putin muss in seine Schranken gewiesen werden, wer glaubt er denn, wer er ist?
5.
Kosmopolit08 31.07.2014
Zitat von abrweberGlauben diese Politamateure der EU, dass Sanktionen gegen Russland folgenlos bleiben? Ein Bremer bankier erklärte heute im Radio, dass die Sanktionen, die Deutschland mitträgt, ein wirtschaftliches Debakel seien. um russland mit einem Betrag von 25 Milliarden Euro zu schaden, setzt Deutschland 45 Milliarden Euro ein.Also ein Verfahren, dass auf jeden fall einen großen verlierer hervor bringt und das ist die deutsche Wirtschaft.
Naja Politamateure sind mir da lieber als die bockigen Kinder die Russland regieren. Die Freiheit ist auch mit keinem Geld aufzuwiegen. Lieber im Winter frieren als unter der Fuchtel dieses russischen Unrechtsregimes zu stehen.
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