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Pressefreiheit in Iran: Regierungskritische Journalistin auf Kaution freigelassen

Iranischer Ajatollah Chamenei: Journalistin der Propaganda beschuldigt Zur Großansicht
DPA

Iranischer Ajatollah Chamenei: Journalistin der Propaganda beschuldigt

Sie ist wegen "Propaganda gegen das Regime" angeklagt: Die iranische Justiz hat die Reporterin Saba Asarpeik nun gegen eine Zahlung von knapp 50.000 Euro freigelassen.

Teheran - Nach fast drei Monaten in Haft hat die iranische Justiz die regierungskritische Journalistin Saba Asarpeik auf Kaution freigelassen. Der Betrag sei auf umgerechnet knapp 49.000 Euro festgelegt worden, wurde ihr Anwalt Mahmud Alisadeh Tabatabaie von der amtlichen Nachrichtenagentur Irna zitiert. Asarpeik wird demnach beschuldigt, "Propaganda gegen das Regime" betrieben zu haben.

Die Journalistin, die in Iran unter anderem für die reformorientierte Tageszeitung "Etemad" aus dem iranischen Parlament berichtet hatte, war Ende Mai in ihrem Haus festgenommen worden. Bereits im Januar 2013 war Asarpeik zusammen mit 18 weiteren Journalisten für mehrere Wochen festgehalten worden.

Der als moderat geltende iranische Präsident Hassan Rohani spricht sich für eine tolerantere Linie in sozialen, kulturellen und Medienfragen aus. Dennoch ging die Justiz des Landes in den vergangenen Wochen wieder verstärkt gegen kritische Journalisten vor. Erst im Juli wurden drei Journalisten, darunter der Korrespondent der Tageszeitung "Washington Post", festgenommen.

kes/AFP

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Irans Atomprogramm: Streit um Teherans Zentrifugen

Fläche: 1.648.195 km²

Bevölkerung: 79,476 Mio.

Hauptstadt: Teheran

Staatsoberhaupt und Religionsführer:
Ajatollah Ali Chamenei

Staats- und Regierungschef:
Hassan Rohani

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