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Ostsee vor Stockholm: Schweden verfolgt neue Spuren von mysteriösem Unterwasserobjekt

REUTERS

Zwei weitere Personen wollen vor der schwedischen Küste ein unbekanntes Unterwasserobjekt entdeckt haben. Die Marine will deshalb ihre Suche in der See vor Stockholm fortsetzen.

Stockholm - Irgendetwas schwimmt da vor der schwedischen Hauptstadt Stockholm in der Ostsee. Aber was sich dort unter der Wasseroberfläche befindet, ist noch immer unklar.

Seit Freitag sucht die Marine nach dem mysteriösen Objekt, von dem es bislang nur ein unscharfes Foto gibt. Schwedische Medien spekulieren, ein russisches U-Boot könnte in Seenot geraten sein. Die schwedische Funküberwachung soll vergangene Woche einen Notruf in russischer Sprache aufgefangen haben. Moskau hat diese Berichte zurückgewiesen und die Niederlande bezichtigt, für den Zwischenfall verantwortlich zu sein.

Am Dienstag wollen zwei weitere Personen Beobachtungen gemacht haben, die auf eine "ausländische Unterwasseraktivität" hindeuten könnten, teilte die schwedische Marine mit. "Diese Spuren sind interessant genug, um sie weiter zu verfolgen", sagte Admiral Anders Grenstad. Es laufe eine Operation, bei der weitere Erkenntnisse gesammelt werden sollen - dies könne noch einige Tage dauern.

"Das ist keine Jagd auf ein U-Boot, die einen Gegner mit militärischen Mitteln bezwingen will", betonte Grenstad. Derzeit gebe es auch keine gesicherten Informationen darüber, welches Land hinter der möglichen Verletzung schwedischer Hoheitsgewässer steht, sagte der Militärsprecher.

In den vergangenen Monaten haben schwedische Kampfjets mehrfach russische Armeeflugzeuge abgefangen, die in den Luftraum des skandinavischen Landes eingedrungen waren. Auch Finnland hatte sich im August und September darüber beschwert, dass Kampfflugzeuge aus Russland den Luftraum verletzt hätten.

syd/Reuters

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insgesamt 7 Beiträge
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1. hat....
johnnypistolero 22.10.2014
einer was gesehen, muss ich es ja wohl auch gesehen, sowas nennt man auch suggestion
2. Ausgerechnet jetzt?
gsa 22.10.2014
Schon ein irrer Zufall, dass das gerade jetzt passiert, wo in den nächsten Wochen der Haushalt für die kommenden vier Jahre verabschiedet werden soll. Hier vor meinem Bürofenster im südschwedischen Karlskrona fährt der Rest der schwedischen Marine aufgeregt hin und her. Hier war vor 33 Jahren mal ein sowjetisches U-Boot aufgelaufen.
3. mmmh
dotter101 22.10.2014
in anderen Medien wird berichtet das das in diesem Bericht erwähnte Bild gar kein Original ist sonder gezielt vom Militär verbreitet wurde um dem "Unbekannten" nicht wissen zu lassen wo Sie genau auf der Suche sind/zum verwirren.
4. Wenn es tatsächlich die Russen sind/waren
tschautsen 22.10.2014
1. Sind die entweder irre gut und clever 2. Oder die "Jäger" äußerst amateurhaft. In beiden Fällen sollten wir darauf hoffen, dass es nicht zu einem richtigen Konflikt mit Russland kommt: Ich denke, die Möglichkeiten der Bundeswehr liegen in dem Bereich U-Jagd noch unter den der Schweden...
5. nicht dramatisieren
demokratisch59 22.10.2014
muss man dieses thema - vorallem deshalb weil es bis jetzt ausser nichts eigentlich gar nichts konkretes gibt. sollten sich die schlagzeilen irgendwie noch bestätigen - dann stimmt es nachdenklich wie lange das schwedische militär braucht um dieses thema aufzuklären.
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