Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

Schweizer Volksabstimmung: Rechte Christen starten Kreuzzug gegen Minarette

Aus Zürich berichtet Michael Soukup

Schweizer Rechte haben eine beispiellose Kampagne gegen Minarette an Moscheen losgetreten - mit einer drastischen Plakataktion, organisiert von einem Deutschen. Die Chancen für ein Verbot sind nicht gering, mancher sorgt sich schon um den internationalen Ruf der Schweiz.

Schweizer Angst: Initiative gegen Minarette Fotos
REUTERS

In Wangen bei Olten haben sie ihren Kampf schon verloren. Die kleine Schweizer Gemeinde am Südfuß des Jura hat ein Minarett bekommen.

Christen, die eine Islamisierung ihres Dorfs fürchten, hatten sich heftig dagegen gewehrt. Unterschriften wurden gesammelt, Forderungen eingereicht, der Gemeindepräsident sprach sich offen dagegen aus. Sogar die katholische und die evangelische Kirchengemeinde reichten ihren Einspruch ein.

Vergeblich - das Bundesgericht als höchste richterliche Instanz hat das Baugesuch des lokalen türkischen Kulturvereins gutgeheißen. Nun zeugt ein sechs Meter hohes Plastiktürmchen über dem Dach einer früheren Fabrik vom Sieg des "Olten Türk Kültür Ocagi".

Und von einer Niederlage für Daniel Zingg, 53. "Das Minarett ist nur der erste Schritt" - das ist das Credo des ehemaligen Fernsehelektrikers und evangelikalen Christen. Er ist Mitglied der Eidgenössisch-Demokratischen Union (EDU), einer bibeltreuen Splitterpartei am rechten Rand. Für Zingg sind Minarette Zeichen der Ausbreitung des Islam, für die Eroberung eines Gebiets, ja sogar Speerspitzen für die Einführung der Scharia. Im benachbarten Langenthal konnte er bisher erfolgreich einen weiteren Gebetsturm verhindern; er begründet seine baurechtliche Einsprache mit drohenden "ideellen Emissionen".

Inzwischen stehen die Chancen nicht mal schlecht, dass in der Schweiz gar keine Moscheetürme mehr gebaut werden dürfen. Denn die Minarette sind seit Wochen das Thema Nummer eins im Land - am 29. November stimmt das Volk über die Initiative "Gegen den Bau von Minaretten" ab.

Der Bürgerentscheid ist der Höhepunkt einer Kampagne, die von Zingg und Verbündeten losgetreten wurde. Hinter ihr stehen Politiker der EDU und der Schweizerischen Volkspartei (SVP), jener rechtsnationalen Partei, die durch ihren berühmt-berüchtigten Vorkämpfer Christoph Blocher in den vergangenen Jahren auch internationale Bekanntheit erlangt hat.

Die SVP provozierte - wie üblich - mit einem radikalen Plakat. Es zeigt eine verschleierte Frau, umgeben von Minaretten, die wie Raketen aus der Schweizer Fahne schießen.

"Das kommt einer Diffamierung gleich"

Noch war kein einziges dieser Poster geklebt, da brach sich Empörung Bahn. Die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus (EKR) verurteilte es in aller Schärfe: "Dies kommt einer Diffamierung der friedlichen muslimischen Schweizer Bevölkerung gleich und gefährdet den öffentlichen Frieden in der Schweiz."

Prompt folgte eine Verbotsdebatte. Als erste Gemeinde untersagte Basel den Aushang des Plakats und setzte so die übrigen Schweizer Städte unter Zugzwang. Basel, Freiburg, Lausanne, Morges, Neuenburg, Nyon und Yverdon folgten. Erlaubt ist das Plakat dagegen in Biel, Chur, Genf, Luzern, Olten, St. Gallen, Winterthur und Zürich. Wichtig ist das inzwischen allerdings nicht mehr. Denn wann immer sich eine Stadt für oder gegen ein Verbot aussprach, ging dies aufgeregt durch die Schweizer Medien - und natürlich wurde das umstrittene Plakat immer ins Bild gerückt. So bekam es eine Popularität, für die es gar nicht mehr plakatiert werden musste.

Noch im August hatte sich die Anti-Minarette-Initiative beklagt, man habe nur wenige tausend Franken zur Verfügung, brauche aber rund eine halbe Million Franken für eine Großkampagne. Die Gratiszeitung "Blick am Abend" hat inzwischen ausgerechnet, dass der Werbeeffekt der medialen Empörung eine halbe Million Franken beträgt.

Die Anti-Minarett-Initiative ist für ein westliches Land so radikal, dass auch manchem SVP-Politiker nicht wohl bei der Sache ist. Der frühere Parteipräsident und heutige Verteidigungsminister Ueli Maurer zeigte sich "nicht restlos glücklich" über den Vorstoß gegen die Moscheetürme - wissend, dass dieser wahrscheinlich gegen die in der Verfassung garantierte Glaubensfreiheit verstößt.

Auf dem Spiel steht auch der internationale Ruf der Schweiz, der schon in den vergangenen Monaten gelitten hat, unter anderem im Steueroasen-Streit. Schlimmstenfalls könnte es in muslimischen Ländern zu ähnlich stürmischen Reaktionen kommen wie beim dänischen Karikaturenstreit vor vier Jahren. Das Uno-Menschenrechtskomitee jedenfalls hat an diesem Dienstag schon gegen die "erschreckende Plakatkampagne" der Minarett-Gegner protestiert. Die Initiative sei unzulässig, weil sie das Völkerrecht verletze.

Hinter der erfolgreichen Kampagne steht ein Deutscher

Wie haben sich die Zeiten doch geändert. In den sechziger und siebziger Jahren bejubelten Politiker in Zürich und Genf den Bau zweier Moscheen als Ausdruck von Internationalität und Weltoffenheit. Heute hat sich die Stellung der Muslime in der Gesellschaft geändert. 1980 lebten 56.000 im Land, nun sind es mehr als 400.000. Früher praktizierten sie ihre Religion diskret in Hinterhofmoscheen, inzwischen richtet sich die zweite und dritte Generation der Einwanderer aus der Türkei, Bosnien oder Albanien in der Schweiz ein - und will ihrer Religion mehr Präsenz geben.

Das irritiert größere Teile der Schweizer Gesellschaft und wird von den Minarettgegnern weidlich ausgenutzt, mit teilweise wilden Argumentationsketten. Sie kramen in diesen Wochen schon mal einen Dichtersatz heraus, den der heutige türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan in den neunziger Jahren zitiert hatte (und dafür in einem umstrittenen Verfahren wegen Volksverhetzung verurteilt wurde): "Die Minarette sind unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme, die Moscheen unsere Kasernen und die Gläubigen unsere Soldaten." Mit Verweisen auf solche Sprüche werden Ängste geschürt, und die Initiative stilisiert sich ihrerseits zu "Gottes Kämpfern gegen die Islamisierung", wie der "Tages-Anzeiger" schrieb.

In einer aktuellen Umfrage der Zeitung lehnen 51 Prozent der Schweizer ein Minarettverbot ab. 35 Prozent sind dafür. Aber "viele Unentschlossene dürften ins Ja-Lager wechseln", sagt die Zeitung voraus.

Fotostrecke

9  Bilder
SVP-Wahlkampf: Blochers rüde Kampagne

Hinter der unglaublich erfolgreichen Kampagne steht übrigens ein Deutscher: der Hamburger Alexander Segert, 46. Er kam nach dem Studium in Konstanz in die Schweiz, arbeitete als Journalist bei der rechtskonservativen Zeitung "Schweizerzeit" und schrieb später in der islamfeindlichen Zeitschrift "Bürger und Christ" gegen eine liberale Gesellschaft an. "Ich darf seit vielen Jahren für die SVP bei Abstimmungs- und Wahlkampagnen tätig sein", sagt er SPIEGEL ONLINE. Er verantwortet das Rattenplakat, auf dem Sozialdemokraten als wimmelnde Schar roter Ratten dargestellt wurden, und das Poster mit schwarzen Schafen von 2007, das zu einem besonders aggressiven Wahlkampf gegen "kriminelle Ausländer" gehörte.

Der "NZZ am Sonntag" verriet Segert, er würde auch eine Kampagne mit dem Slogan "Deutsche raus!" konzipieren.

Diesen Artikel...
Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 593 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. die Schweizer Antwort auf Libyens GröLaZ
AntiTaliban 14.10.2009
Nachdem Gaddafi, der größenwahnsinnigste Libyer aller Zeiten und selbsternannter Chefideologe des Islam - siehe sein Grünes Buch - die Schweiz auflösen will, ist eine Retourkutsche aus dem Alpenstaat angesagt. Für konservative Moslems ist weniger der Minarett-Streit ein Problem, als das Kreuz auf der Schweizer Fahne. Aus diesem Grunde gibt es in islamischen Ländern kein Rotes Kreuz, sondern den Roten Halbmond. Man stelle sich vor, eine eingewanderte Minderhiet würde in Deutschland die Farbkombination Schwarz-Rot-Gold aus religiösen Gründen ablehnen. Sollten wir dann vielleicht zurück zu Schwarz-Weiss-Rot, den Farben sowohl der politischen Rechtsausen als auch der Araber?
2. Was lange gärt wird endlich Wut
energis, 14.10.2009
Weiß denn jemand wie viele Kirchen zurzeit z.B. in der Türkei oder im Iran gebaut werden oder in Planung sind ?
3. _
M@ESW, 14.10.2009
Tja, offenbar herrscht ja die Angst das die Schweizer dem mehrheitlich zustimmen könnten. Was heißt das jetzt für Leute, die sonst immer den Schweizer Volksentscheid als Leuchtbild der Demokratie in Europa loben, aber jetzt auf einmal Angst davor haben: a) Die Mehrheit der Schweizer sind Rechte oder b) Die Mehrheit der Schweizer lässt sich blindlings manipulieren Wer den Volksentscheid bisher immer für Deutschland herbeigesehnt hat, der muss den Schweizern jetzt natürlich a) vorwerfen, denn b) würde ja bedeuten das Volksentscheide doch nur Popolaritätskonteste sind. PS: Die Verharmlosung von Erdogan's Aussagen sehe ich allerdings als schlimmen Fehler, nur weil er sie bis heute noch nicht umsetzen konnte bedeutet es nicht, das er es nicht genauso meint. Auch ein gewisser Österreicher brauchte über ein Jahrzehnt bevor er diverse Aussagen letztlich umsetzen konnte.
4. Bau von Moscheen
mihaeel 14.10.2009
Aif der einen Seite bin ich nicht gegen den Bau von Moscheen, schliesslich haben wir Religionsfreihet. Wenn aber das Ziel einer bestimmten Religion die Abschaffung der Religionsfreiheit (des Rechtsstaates, Demokratie usw)ist, dann gehört sie wie alle Verfassungsfeindlichen Organisationen verboten.
5. Religionskrieg
FastFertig, 14.10.2009
Ist mal wieder Religionskrieg? Ist ja nicht der Erste. Bleibt die Hoffnung, dass sich die Religiösen gegenseitig umbringen und damit die Vernunft siegt.
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge! zum Forum...

© SPIEGEL ONLINE 2009
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



Islam
Geschichte
Der arabische Begriff "Islam" bedeutet "Unterwerfung", gemeint ist "unter den Willen Gottes". Er bezeichnet die jüngste der drei monotheistischen Weltreligionen. Der Islam entstand im siebten Jahrhundert auf der arabischen Halbinsel im heutigen Saudi-Arabien. Schon bald nach dem Tod des Propheten Mohammed stieg das islamische Reich zur Weltmacht auf.

Islam , Christentum und Judentum eint Vieles, zum Beispiel die zentrale Bedeutung der Beziehung zwischen Gott, dem Schöpfer, und dem Menschen, seinem Geschöpf. Auch spielen viele aus dem Alten und Neuen Testament bekannte Propheten eine Rolle im Islam.

Die fünf Säulen des Islam sind das Glaubensbekenntnis, das fünfmalige tägliche Gebet, die Spende an die Armen, das Fasten im Monat Ramadan und die Pilgerfahrt nach Mekka .

Über eine Milliarde Menschen bekennen sich zum Islam, in über 50 Staaten stellen Muslime die Mehrheit die Bevölkerung. Rund zehn Prozent der Muslime sind Schiiten, fast alle übrigen Sunniten.
Koran
"Koran" bedeutet in etwa "Das Vorzutragende" und beschreibt die Summe der Offenbarungen, die der Prophet Mohammed von Gott empfing - übermittelt durch den Erzengel Gabriel.

Bald nach dem Tod des Propheten (632 n. Chr.) begannen die Versuche, aus den bis dahin vor allem mündlichen Überlieferungen einen gemeinsamen, authentischen und schriftlich kodifizierten Koran zu kompilieren - ein Unternehmen, das erfolgreich war, denn heute gibt es zwar noch einige abweichende Lesarten des Koran, aber im Wesentlichen beziehen sich alle Muslime, egal ob Sunniten oder Schiiten, auf denselben Text.

Der Koran ist in Suren gegliedert, die wiederum aus Versen bestehen. Der Koran ist nach Länge der Suren geordnet - aber auch eine zeitliche Ordnung lässt sich einigermaßen sicher rekonstruieren. So unterschieden sich die sehr früh geoffenbarten Suren stilistisch und inhaltlich deutlich von den späteren, die weniger poetisch sind und zahlreiche klare Anweisungen enthalten.

Nach orthodox-islamischer Vorstellung ist der Koran (anders als die Bibel ) die wörtliche Rede Gottes - er ist deswegen unveränderlich und überall und zu jeder Zeit gültig. Das heißt aber nicht, dass er nicht der Interpretation zugänglich wäre: Zahllose islamische Gelehrte haben dem Koran in 14 Jahrhunderten immer wieder neue Facetten abgerungen und ihn für das tägliche Leben anwendbar gemacht.
Mohammed
Mohammed war der Empfänger des Koran : Ihm erschien der Erzengel Gabriel, er gab Gottes Offenbarung an die Mekkaner weiter. Die freilich wollten von der aufrührerischen neuen Lehre zunächst nichts wissen und ihren Polytheismus nicht aufgeben. Mohammed verließ seine Heimatstadt daraufhin und zog mit seinen ersten Unterstützern ins rund 300 Kilometer entfernte Yatrib, das spätere Medina. Dort stieg Mohammed bald zum Führer seiner stetig wachsenden Gemeinde auf. Schließlich schlossen sich auch die Mekanner dem Islam an.

Mohammed war Prophet, Richter, Heerführer und Herrscher in einer Person. Aber anders als etwa Jesus für die Christen ist er nach islamischer Ansicht weder sündenfrei noch mehr als ein Mensch gewesen. Gleichwohl gilt er den Muslimen als das beste Vorbild. Außer dem Koran sind die Sammlungen von Mohammeds Taten und Aussprüchen deshalb wichtige Texte für die islamische Glaubenspraxis und Rechtsfindung.

Mohammed entstammte einem verarmten Zweig eines wichtigen mekkanischen Stammes, den Koreischiten. Schon bevor ihm der Engel Gabriel erschien, soll er sich regelmäßig als Eremit zum Kontemplieren und Meditieren zurückgezogen haben - eine damals nicht völlig unübliche Praxis. Mit welchen anderen religiösen Vorstellungen Mohammed vertraut war, ob er Umgang mit christlichen oder jüdischen Religionsgelehrten hatte, ist ungewiss. Aber Mohammed war auch Kaufmann, er begleitete Karawanen, zum Beispiel in den syrischen Raum. Es ist wahrscheinlich, dass er dabei mit einer Vielzahl von Glaubensvorstellungen in Berührung kam.
"Corpus Coranicum"
Das Projekt "Corpus Coranicum", das an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften angesiedelt ist, hat sich drei große Aufgaben gestellt: Zum einen soll die Entstehungsgeschichte des Korantextes nachvollzogen und dokumentiert werden. Dabei soll es auch darum gehen, frühe Handschriften mit Koranfragmenten auszuwerten und unterschiedliche Lesarten des Korantextes darzustellen. Zum Zweiten wird eine Datenbank von "Texten zur Umwelt des Koran" erstellt. Diese sogenannten Intertexte sollen helfen, das geistige Klima zu rekonstruieren, in dem der Koran entstand. Schließlich sollen die neuen Daten und Erkenntnisse in einem Buchprojekt zusammengeführt und gedeutet werden.

Das Projekt wird geleitet von der Berliner Professorin Angelika Neuwirth; die Arbeitstelle besteht derzeit aus vier Wissenschaftlern.
"Intertexte"
Mit diesem Begriff beschreiben Neuwirth und ihr Team Texte, die sich zu bestimmten Passagen des Korantextes in Beziehung setzen lassen - dabei kann es sich um alttestamentarische Texte handeln, aber auch um christliche, christlich-apokryphe, altarabische, hellenistische oder noch andere Texte handeln. Es geht allerdings ausdrücklich nicht darum, vermeintliche Quellen des Koran zu identifizieren - sondern eher die "Kontrastfolie" (Neuwirth) zu dem, was der Koran sagt.

Ein Beispiel für einen Intertext: "Sprich: Er ist Gott, einer", heißt es in der 112. Sure des Koran. Neuwirth setzt diese Stelle in Beziehung zum Alten Testament, Deuteronomium 6,4: "Höre Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr ist einer".

Hier könne man sehen, wie der Koran Altes aufgreift, um Neues zu sagen, meint die Islamforscherin. So werde in der 112. Sure keine bestimmte Gemeinschaft mehr adressiert, wie zuvor noch die Juden ("Israel") in der alttestamentarischen Passage. Sondern es stehe da, in denkbar karger, aber umso deutlicherer Form: "Er ist Gott, einer".

Zugleich sei in diesem Fall durchaus von einer bewussten Anspielung des Koran auf Deuteronomium 6,4 auszugehen. Denn das Arabische "ist an dieser Stelle grammatikalisch geradezu falsch", so Neuwirth - dafür aber analog zu der hebräischen Passage gebildet.


Der kompakte Nachrichtenüberblick am Morgen: aktuell und meinungsstark. Jeden Morgen (werktags) um 6 Uhr. Bestellen Sie direkt hier: