Unruhen in Athen: Sechs Polizisten angeschossen

Gewaltsame Unruhen in der griechischen Hauptstadt: Randalierer warfen in einem Athener Vorort Scheiben von Geschäften ein. Als die Polizei einschreiten wollte, wurden sechs Beamte angeschossen.

Athen - Sechs Polizisten sind in der griechischen Hauptstadt verletzt worden. Die Beamten wurden am späten Montagabend angeschossen, als sie gegen Randalierer im Vorort Ano Liosia vorgehen wollten.

Aus einer Gruppe von rund 150 Menschen waren zunächst Steine auf einen Bus geworfen worden, teilte die Polizei mit. In nahe gelegenen Geschäften seien darauf dann auch Fensterscheiben eingeschlagen worden.

Die verletzten Polizisten wurden in ein Krankenhaus eingeliefert. Was die Unruhen ausgelöst hatte, war zunächst unklar. In dem Athener Viertel kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Anwohnern.

heb/dapd

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insgesamt 5 Beiträge
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1. War zu erwarten
Möglw. 19.06.2012
Lassen Sie mich raten: Kein einziger SPON-Forist wird sich erstaunt zeigen. Was soll man anderes erwarten, wenn genau das Kasperltheater, das die Griechen in den Abgrund geführt hat, jetzt wieder die Regierung stellt? Diese Gurkentruppe soll auf einmal reformfreudig sein, geschweige denn das mittlerweile aus Armut teils Hundefutter essende Volk beruhigen? Die Sachlage ist unverändert: Die Zinsen für Spanien sind über die tödlichen 7% geklettert (=Zinseszins-Staatsbankrott mit Ansage), Italien liegt knapp darunter. Und da wagt die Presse es noch, über IRGENDetwas in Griechenland zu jubeln? Bin ich im Irrenhaus?
2. Ano Liosia
msmt 19.06.2012
Dieses Gebiet in Athen ist besonders belastet. Hier tobt seit vielen Monaten schon eine Auseinandersetzung um die Mülldeponie. Auf der einen Seite sind einige Anwohner und die Goldene Morgenröte und auf der anderen Seite einige Anwohner, Anarchisten und dazwischen ist die Polizei. (Nur zur Information, ca. 60 % der Polizei hat bei den Wahlen im Mai Goldene Morgenröte gewählt.) Es ist eine Auseinandersetzung provoziert von den Faschisten. Also etwas, was mit der Wahl, mit den Wahlergebnissen etc. überhaupt nichts zu tun hat. Hier handelt es sich um einen Kampf der Faschisten um Terrain, welches sie besetzen und zu einer no-go-Area machen.
3. Inszenierung
belohorizonte 19.06.2012
Die "Aktion" sehe ich eher im Zusammenhang mit einer parteiübergreifenden Inszenierung zur Verzögerung jeglicher Sparmassnahmen. Insofern wird das Gesundheitssystem gezielt an den Abgrund geführt ( eigentlich von korrupten Strukturen geplündert ), Energieengpässe provoziert und mit schnellaufflammenden Streiks schnell noch der lahmenden Tourismusindustrie paar Streicheleinheiten versetzt. Paar Schüsse zur Verschärfung der Inneren Lage passen da gut ins Bild. Wer zieht in GR eigentlich die Fäden ? Arme EU Troika; Das kleine Land führt uns in der Tat an Heldennasenringen durch sämtliche Theater Hellas.
4.
goldt 19.06.2012
Zitat von sysopGewaltsame Unruhen in der griechischen Hauptstadt: Randalierer warfen in einem Athener Vorort Scheiben von Geschäften ein. Als die Polizei einschreiten wollte, wurden sechs Beamte angeschossen. Sechs Polizisten bei Unruhen in Athen angeschossen - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,839627,00.html)
Es handelt sich um einen Konflikt zwischen Roma und der Polizei.( dazu haben sich offensichtlich noch Faschisten gesellt) Der Auslöser war scheinbar ein Verkehrsunfall, bei dem ein Polizist getötet wurde. Beide Seiten werfen sich vor ein Stopp-Schild überfahren zu haben. Die griechische Polizei ist allerding für ihr gemeinsames Vorgehen mit Faschisten (Golden Dawn) und ihre Gesinnung bekannt.
5. Bitte mehr Recherche
anarc 20.06.2012
Die Foristen Ano Liosio und goldt treffen absolut ins Schwarze. Die Art und Weise, wie die griechische Polizei mittlerweile agiert, gebiert Verzweiflung. Das ist der Ursprung dieser Meldung und nur ein Zufall ist verantwortlich dafür, das es sich nicht um sechs angeschossene Migranten handelt.
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