Simbabwe Präsident Emmerson Mnangagwa überlebt Bombenanschlag

Anschlag in Simbabwe: Bei einer Wahlkampfrede von Präsident Emmerson Mnangagwa ist eine Bombe explodiert - der Regierungschef blieb nach Angaben seines Sprechers unverletzt.

Emmerson Mnangagwa (Archivbild)
AP

Emmerson Mnangagwa (Archivbild)


Videoaufnahmen aus Bulawayo zeigen, wie Präsident Emmerson Mnangagwa winkend von der Tribüne eines Stadions geht. Kurz darauf hört man eine Explosion, später zeigt das Video leblose und verletzte Personen vor der Tribüne. Über die Zahl der Opfer ist bislang nichts bekannt.

Regierungschef Mnangagwa soll den Anschlag laut seinem Sprecher unverletzt überlebt haben, der zweite Vizepräsident Kembo Mohadi soll am Bein verletzt worden sein. Das berichtet unter anderem die BBC .

Mnangagwa war für eine Wahlkampagne für seine Partei Zanu-PF in die Stadt im Südwesten Simbabwes gekommen. Im November 2017 hatte sich der 75-jährige Politiker, der in Simbabwe aufgrund seiner angeblichen Gerissenheit "das Krokodil" genannt wird, an die Macht geputscht. Am 30. Juli will er sich bei den nationalen Wahlen im Amt bestätigen lassen.

Zuvor hatte 37 Jahre lang der inzwischen greise Robert Mugabe die Macht im Land. Mnangagwa nannte Mugabe "einen Vater, Mentor, Kampfgefährte und meinen Führer" - was ihn nicht daran hinderte, ihn aus dem Amt entfernen zu lassen.

cbu



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