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Somalia: Islamisten stürmen Hotel in Mogadischu

In Somalias Hauptstadt Mogadischu ist mindestens eine Bombe explodiert. Augenzeugen berichteten außerdem von Gewehrschüssen - Ziel des Anschlags ist ein Hotel.

Eine schwere Explosion hat die somalische Hauptstadt Mogadischu erschüttert. Bewaffnete Angreifer hätten ein Hotel gestürmt, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP. Zuvor habe ein Selbstmordattentäter eine Autobombe gezündet. Nach Angaben des Sprechers starben mindestens zwölf Menschen.

Der Radiosender "Shabelle" berichtete auf Twitter von einer Detonation und anschließender Schießerei. Ein Hotel in der Nähe des Präsidentenpalasts werde angegriffen, hieß es weiter.

Die Terrormiliz Schabab teilte mit, sie habe vor einem Hotel eine Autobombe gezündet und dann das Gebäude gestürmt. "Wir sind drin, und der Kampf geht weiter", sagte ein Sprecher der Extremisten der Nachrichtenagentur Reuters. Es handele sich um das Somali Youth League Hotel. Es ist bei Politikern und Ausländern beliebt.

Die Terrormiliz Schabab, die Verbindungen zur al-Qaida unterhält, hat in der Vergangenheit immer wiederAnschläge auf Hotels und Restaurants in Mogadischu und anderen Städten Somalias verübt.

Die Islamisten streben den Sturz der somalischen Regierung an und wollen einen streng islamischen Staat schaffen. Auch in Kenia, dessen Militär wiederholt gegen die Extremisten im Nachbarland Somalia vorging, hat die Terrormiliz mehrfach Attentate verübt.

brk/Reuters/AFP/dpa

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