Terrormiliz in Somalia Mehr als hundert Shabab-Kämpfer bei US-Luftangriff getötet

Die US-Streitkräfte haben einen Luftangriff gegen ein Trainingslager der Shabab-Miliz in Somalia durchgeführt. Mehr als hundert der islamistischen Kämpfer wurden getötet.

al-Shabab-Kämpfer (Archivbild)
AP

al-Shabab-Kämpfer (Archivbild)


Bei einem US-Luftangriff sind in Somalia nach Armeeangaben mehr als hundert Kämpfer der islamistischen Shabab-Miliz getötet worden. Nach Angaben des Afrika-Kommandos der US-Streitkräfte richtete sich der Angriff am Dienstag gegen ein Trainingslager der Miliz 200 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Mogadischu.

Die mit dem al-Qaida-Netzwerk verbündete Shabab-Miliz kämpft in dem Land am Horn von Afrika seit Jahren gewaltsam für die Errichtung eines islamischen Gottesstaats und hat sich den Sturz der von der internationalen Gemeinschaft unterstützten Regierung zum Ziel gesetzt (Lesen Sie hier mehr zum Drohnenkrieg der USA).

Truppen der Afrikanischen Union (AU) und der somalischen Armee hatten die Miliz 2011 aus Mogadischu vertrieben. Die bewaffneten Rebellen sind aber weiterhin im Land aktiv. Neben Angriffen auf somalische oder ausländische Militärstützpunkte verüben sie immer wieder auch Anschläge in Mogadischu. Rund 22.000 Soldaten der AU befinden sich zurzeit in Somalia, um die Zentralregierung militärisch zu unterstützen.

bam/afp



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