Luftangriff gegen Terrormiliz US-Militär will Shabab-Kämpfer in Somalia getötet haben

Mit einem Luftschlag ist das US-Militär gegen die islamistische Shabab-Miliz in Somalia vorgegangen. Drei Kämpfer sollen getötet worden sein.

Shabaab-Kämpfer
AFP

Shabaab-Kämpfer


Die US-Regierung setzt ihren Anti-Terror-Kampf in Afrika mit Härte fort: Bei einem Luftangriff in Somalia haben US-Streitkräfte nach eigenen Angaben drei Kämpfer der islamistischen Shabab-Miliz getötet.

Bei dem Einsatz am Montag seien keine Zivilpersonen getötet worden, teilte das Militär mit. Die Kämpfer der islamistischen Terrorgruppe befanden sich demnach in der Nähe des Ortes Jilib etwa 300 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Mogadischu.

Die USA unterstützen Somalias Regierung und eine rund 20.000 Mann starke Friedenstruppe der Afrikanischen Union (AU) seit vergangenem Jahr verstärkt im Kampf gegen Shabab. (Lesen Sie hier mehr zum Drohnenkrieg der USA in Afrika).

Die mit Al-Kaida verbundenen sunnitischen Fundamentalisten kämpfen in Somalia seit Jahren für die Errichtung eines sogenannten Gottesstaats. Bei Anschlägen und Angriffen haben sie bereis tausende Menschen getötet.

Truppen der AU und der somalischen Armee hatten die Miliz 2011 aus der Hauptstadt Mogadischu vertrieben - doch auch dort kommt es immer wieder zu Attentaten. Zehntausende AU-Soldaten unterstützen die Zentralregierung im Kampf gegen die auf dem Land noch sehr aktive Terrororganisation.

apr/dpa



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