Terror in Somalia USA melden Militärschlag gegen Schabab-Miliz

US-Einheiten sind bei einer Offensive in Somalia gegen die islamistische Schabab-Miliz vorgegangen. Das Ergebnis werde derzeit geprüft, hieß es aus dem Pentagon.

Ugandische Soldaten, Teil der Truppen der Afrikanischen Union in Jilacow, Somalia: Neue Militäroffensive gegen die islamistische Miliz
REUTERS

Ugandische Soldaten, Teil der Truppen der Afrikanischen Union in Jilacow, Somalia: Neue Militäroffensive gegen die islamistische Miliz


Washington/Mogadischu - Die US-Streitkräfte haben nach Angaben des Pentagon am Montag einen Einsatz gegen die radikalislamische Schabab-Miliz in Somalia geführt. Das Ergebnis werde derzeit geprüft, sagte der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, John Kirby. Zusätzliche Informationen würden "zu gegebener Zeit" mitgeteilt, sagte er weiter. Weitere Details waren nicht zu erfahren.

Somalische Regierungssoldaten und Truppen der Afrikanischen Union (AU) hatten am Wochenende eine neue Militäroffensive gegen die islamistische Miliz gestartet. Sie eroberten die Stadt Bulomarer, eine der Hochburgen der Schabab im Süden Somalias. Am Sonntag griffen daraufhin Schabab-Kämpfer die Geheimdienstzentrale in der Hauptstadt Mogadischu an. Zwölf Menschen wurden getötet, darunter auch sieben Schabab-Kämpfer.

Die Schabab-Miliz ist mit dem Terrornetzwerk al-Qaida verbündetet. Sie will ihre eigene, strikte Auslegung des islamischen Rechts in Somalia durchsetzen. Sie kontrollierte über Jahre weite Gebiete im Süden und Zentrum des Landes, doch wurde inzwischen aus Mogadischu und anderen Städten zurückgedrängt. Die Islamisten beherrschen aber immer noch einige Gebiete. Sie verüben immer wieder schwere Anschläge auf Regierungsinstitutionen sowie auf Vertreter der Uno und der AU.

heb/AFP/dpa



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sponnerd 02.09.2014
1.
Ja was denn nun? Shabab oder Shahab? Sie möchten doch wohl auch, dass fremde Menschen Ihren Namen richtig schreiben?
schaech 02.09.2014
2. Überall...
Überall,wo der Islam Staatsreligion oder dominierende Religion ist,nur Hass,Verfolgung,Intoleranz,Gewalt...das wird nie aufhören. Und die IS-Mörder sind die neuen Nazis,die unterscheiden sich praktisch null...blutdürstig hinter allem her.
leser008 02.09.2014
3. So gehts richtig
Aha, wir lernen also: Wenn wir das nächste mal ein fremdes Land, das uns überhaupt nichts angeht, kaputtbomben wollen, holen wir uns vorher die Genehmigung der Amis. Die sitzen zwar am anderen Ende der Welt, und die geht das noch viel weniger an, sind aber allzuständig. Interessant wäre da nur noch, ob es sich nur um eine einfache vorherige Anzeigepflicht handelt. So wie wenn ich eine Gartenlaube o. ein Vordach bauen möchte.
Special Ed 02.09.2014
4. Fehlgeleitete Kritik
Zitat von leser008Aha, wir lernen also: Wenn wir das nächste mal ein fremdes Land, das uns überhaupt nichts angeht, kaputtbomben wollen, holen wir uns vorher die Genehmigung der Amis. Die sitzen zwar am anderen Ende der Welt, und die geht das noch viel weniger an, sind aber allzuständig. Interessant wäre da nur noch, ob es sich nur um eine einfache vorherige Anzeigepflicht handelt. So wie wenn ich eine Gartenlaube o. ein Vordach bauen möchte.
Sie üben sich in Antiamerikanismus und verkennen, dass die USA seit dem Debakel von UNOSOM eine Verantwortung tragen, welcher versucht wird nachzukommen. Der Drohnenangriff wird in aller erster Linie dazu führen dass die Position Scheihk Mohammeds gestärkt wird, was die derzeitige Ruhe dort sichert. Dieses punktuelle Eingreifen der Amerikaner ist effizient und fast unbegrenzt fortsetzbar, da hier kein "eigenes menschliches Material" zum Einsatz kommt. Good Call Mr. Obama!
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