Wahl in Spanien Das Endergebnis

36,5 Millionen Spanier konnten über ein neues Parlament abstimmen, nun steht das Endergebnis fest. Hier sehen Sie die Zahlen und die Sitzverteilung.



Die wichtigsten Parteien
Partido Popular (PP, deutsch: Volkspartei)
Die Konservativen von Ministerpräsident Mariano Rajoy errangen 2011 mit 44,6 Prozent das beste Ergebnis ihrer Geschichte. Seitdem regieren sie Spanien mit absoluter Mehrheit. Um die Staatsfinanzen zu sanieren, erließ die Rajoy-Regierung eine Reihe von Sparmaßnahmen. Dadurch brach die PP in der Wählergunst ein. Der Abwärtstrend wurde verstärkt, weil die Partei von einer Serie von Korruptionsskandalen erschüttert wurde.
Partido Socialista Obrero Español (PSOE, deutsch: Sozialistische Arbeiterpartei)
Die Sozialisten konnten von den Problemen der Konservativen nicht profitieren. Bei der Abstimmung im November 2011 erreichten sie mit 28,8 Prozent ihr schlechtestes Ergebnis der jüngeren Geschichte. Von dieser Schlappe haben sie sich nicht erholt. Auch die Wahl des Ökonomen Pedro Sánchez zum neuen Parteichef brachte bisher keinen Umschwung.
Ciudadanos (C's, deutsch: Bürger)
Die liberale Partei des Anwalts Albert Rivera ging 2006 aus einer Initiative in Katalonien hervor. Sie setzt sich gegen die separatistischen Tendenzen in der Region zur Wehr. Vor gut einem Jahr dehnte sie ihre Aktivitäten auf ganz Spanien aus. Die Partei mit dem Kürzel C's versteht sich als sozialliberal. Sie könnte nun eine Schlüsselrolle bei der Regierungsbildung spielen.
Podemos (deutsch: Wir können)
Die neue Linkspartei erlebte nach ihrer Gründung vor knapp zwei Jahren einen spektakulären Aufstieg. Die basisdemokratisch organisierte Partei stand in Umfragen zeitweise auf Platz eins. Zuletzt verlor die aus der Bewegung der "Empörten" hervorgegangene Gruppierung allerdings an Zustimmung.
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