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Steigende Beliebtheitswerte: Obama hievt sich aus dem Umfragetief

Zur Halbzeit seiner Präsidentschaft hat Barack Obama die Wende bei den Beliebtheitswerten geschafft. Mehreren Umfragen zufolge stimmen mehr als 50 Prozent der Amerikaner seiner Politik zu, so viele wie seit langem nicht. Einer der Gründe ist Obamas besonnene Reaktion auf das Attentat von Tucson.

Washington - In der Mitte seiner ersten Amtszeit ist US-Präsident Barack Obama bei seinen Landsleuten so beliebt wie lange nicht mehr. Mehreren Umfragen zufolge stimmen mehr als 50 Prozent der Amerikaner seiner Politik zu. In einer Erhebung der "Washington Post" und des Fernsehsenders ABC, die am Dienstag veröffentlicht wurde, sagten 54 Prozent der Befragten, Obama mache seinen Job gut. Ein am gleichen Tag bekanntgegebenes Ergebnis des Nachrichtensenders CNN gibt einen Zustimmungswert von 53 Prozent an.

Laut der Website Real Clear Politics, die einen Durchschnittswert aller aktuellen Umfragen berechnet, kam Obama insgesamt auf mehr als 49 Prozent. Gut 45 Prozent lehnen seine Politik ab. Es ist ein Jahr her, dass er zuletzt ähnlich positiv beurteilt wurde.

US-Kommentatoren meinen, der Präsident habe einfühlsam auf das Attentat in Arizona reagiert und damit Punkte beim Volk gesammelt. Bei dem Anschlag in Tucson hatte vor mehr als einer Woche ein offenbar verwirrter 22-Jähriger sechs Menschen erschossen und 14 weitere verletzt, darunter eine US-Kongressabgeordnete.

Der "Washington Post"/ABC-Umfrage zufolge lobten fast 80 Prozent der Befragten Obamas Reaktion auf das Attentat, sogar 71 Prozent der Anhänger der oppositionellen Republikaner waren damit zufrieden. Außerdem sei Obamas erfolgreicher Einsatz für die Verlängerung von Steuererleichterungen bei den Wählern sehr gut angekommen.

Am 20. Januar ist Obama genau zwei Jahre im Amt. Seine Zeit als Präsident endet - sollte er nicht wiedergewählt werden - exakt zwei Jahre später.

ffr/dpa

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insgesamt 6 Beiträge
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1. Ach lieber SPON,
Thomas Kossatz 18.01.2011
Zitat von sysopZur Halbzeit seiner Präsidentschaft hat Barack Obama die Wende bei den Beliebtheitswerten geschafft. Mehreren Umfragen zufolge stimmen mehr als 50 Prozent der Amerikaner seiner Politik zu, so viele wie seit langem nicht. Einer der Gründe ist Obamas besonnene Reaktion auf das Attentat von Tuscon. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,740189,00.html
... nicht mal mehr 3 Minuten für Recherche? Hier sind die Umfragewerte VOR dem Attentat: http://images.huffingtonpost.com/2011-01-13-Blumenthal-20110113obamabump.png Das bedeutet: Entweder wussten die Amis schon im Dezember, wie besonnen Obama im Januar sein würde, oder der Beitrag ist schlicht Quark. Beispielhaft wird hier verdeutlicht, auf welch dünnem Fundament "Analysen" beruhen. Außerdem sollte man dem geneigten Leser sagen, dass die Umfragen auf sehr kleinen Panels beruhen und deshalb etwa +- 3,5 % Fehlerquote haben. Allerdings ist "Obama hat zwischen 46,5 und 53,5% Zustimmung nicht wirklich eine Nachricht.
2. ...
meta_morfos 18.01.2011
Na da hat sich der Anschlag ja gelohnt!
3. Spinne ich oder hat sich der Spiegel verhauen?
MasaGemurmel 18.01.2011
Gerade finde ich dieses Video: http://www.spiegel.de/video/video-1103932.html * Das Titelbild zeigt einen Obama mit Hitlerfratze * unten drunter: "Wie Left Media Obama vorführt" Spiegel, entweder habe ich hier etwas nicht verstanden - dann darf man jetzt laut lachen, und ich habe mir zum Horst gemacht. Oder da hat ein SPIEGEL-Reakteur das Video weder gesehen noch verstanden. Da wird nicht Obama vom linken Flügel der Medien, sondern der ultra-konservative Dummbatz vorgeführt. Es zeigt wie dämlich die Palin-Anhänger und Glenn-Beck-Fans sind, es zeigt wie wenig diese Menschen wissen wofür Palin und Beck stehen und welche abstrusen Irrsinn sie von Obama denken. Das Video zeigt, daß ein Teil der politischen Bewegung sich nicht mehr um sie Sachfragen dreht, sondern nur noch um "wer bekämpft wen" und wer verliert und gewinnt. Das Video zeigt den Verdummungsprozess der klassischen (konservativen) Medien, v.a. FOX News, die Unwahrheiten verbreiten, die von einer erschreckend großen Anzahl Menschen geglaubt wird. Nochmal angucken lohnt. Murmel.
4. ................
Dylan14 19.01.2011
Na,wenn Ihn Boehner das nicht noch richtig versaut Februar wird spannend. 200 economists write in a letter today that ObamaCare needs to be repealed “to promote job growth and help .... http://politi.co/ijvcJ3 See More http://politi.co/ijvcJ3 Keeping our Pledge: today the House will begin the process of repealing the jobs-killing health care law that the American people rejected in November. We need to start over w/common-sense reforms that will protect jobs & help lower health care costs without unconstitutional mandates, new taxes, & penalties on small businesses.
5. Umfragen
Klaschfr 19.01.2011
Was Interessieren uns eigentlich die Umfragewerte Obamas in den USA? Die Politik die er betreibt wird immer schlimmer. Er hat eigentlich uns nichts mehr zu sagen. Lassen wir den jungen alten Mann der USA seine Präsidentschaft noch in Ruhe absitzen. Vom Sessel reissen wird er niemanden mehr. Warten wir doch einmal die Abstimmung des Sicherheitsrats der UNO über den Antrag gegen die Siedlungspolitik Israels ab. Clinton kann noch und noch an die Wand malen, dass der Nahost-Konflikt nicht in New York entschieden wird - in Washington schon gar nicht mehr! Die Zeiten sind vorbei.
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