Reaktionen auf Tod Nelson Mandelas "Es gibt nicht genügend Worte"

Am Donnerstag um 22.45 Uhr vermelden die Nachrichtenagenturen: Nelson Mandela ist tot. Wenige Sekunden später wird das Internet zum globalen Kondolenzbuch. SPIEGEL ONLINE zeigt die bewegendsten Beiträge.

Widerstandskämpfer Nelson Mandela: Welle der Anteilnahme
DPA

Widerstandskämpfer Nelson Mandela: Welle der Anteilnahme

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insgesamt 18 Beiträge
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zufriedener_single 06.12.2013
1. Lassen wir doch mal die Kirche im Dorf
Zitat von sysopDPAAm Donnerstag um 22.45 Uhr vermelden die Nachrichtenagenturen: Nelson Mandela ist tot. Wenige Sekunden später wird das Internet zum globalen Kondolenzbuch. SPIEGEL ONLINE zeigt die bewegendsten Beiträge. http://www.spiegel.de/politik/ausland/storify-zum-tod-nelson-mandelas-tweets-fotos-und-ein-hoax-a-937605.html
Ein Mensch von über 7 Milliarden Menschen ist gestorben. Wozu also die Aufregung?
EinfachSascha 06.12.2013
2. Wie dumm muss man sein...
... Um solch einen Kommentar verfassen zu können? Mandela hat unglaublich viel für die Menschen getan. Seiner Leistung muss Respekt gezollt werden und nicht mit blöden aussagen kommentiert werden. Einer der letzten revolutionäre ist gestorben.
Wunderläufer 06.12.2013
3. Volltreffer
Zitat von EinfachSascha... Um solch einen Kommentar verfassen zu können? Mandela hat unglaublich viel für die Menschen getan. Seiner Leistung muss Respekt gezollt werden und nicht mit blöden aussagen kommentiert werden. Einer der letzten revolutionäre ist gestorben.
Sehe ich genauso; es gibt halt immer wieder stark limitierte Banausen
Alex8 06.12.2013
4. "Zufriedener Single"...
Zitat von zufriedener_singleEin Mensch von über 7 Milliarden Menschen ist gestorben. Wozu also die Aufregung?
Wow, ich hab noch nie gesehen, dass sich einem so kurzen Statement ein solches Maß an Dummheit, Ignoranz, Unwissenheit und Kleingeistigkeit widerspiegelt. Und das auch noch freiwillig, öffentlich und ungefragt. Da ist die eine Gehirnzelle offenkundig auch ein Single ohne Gesellschaft...
invictus 06.12.2013
5. 1984
Ich war ein zehnjähriger Junge, als ich 1984 mit meinen Eltern in Südafrika lebte. Ich fuhr in einem Bus mit, dessen Sitze beschriftet waren: Vorne die mit "For white people", hinten bei den Abgasen vom Bus-Auspuffrohr "For black people". Alle Sitze waren belegt. Plötzlich stand im hinteren Teil ein gefühlt 70jähriger auf - natürlich mit schwarzer Hautfarbe - der mir seinen Platz anbot (Ich war 10!) mit den Worten: "Please sit down". Und fügte dann noch ohne erkennbaren Zynismus hinzu: "Master". Ich sah meinesgleichen, wie sie Schwarze behandelten, als wären sie Vieh. Ich sah deutsche Politiker, die verlogen wie eh und je Freiheit und Gerechtigkeit predigen, aber die Apartheid in Südafrika weiterhin unterstützten. Ich sah U2 über Nelson Mandela singen. Über echte Freiheit, echte Gerechtigkeit und echte Gleichheit. Ich fing an, mich wegen meiner weissen Hautfarbe und meiner Abstammung zu schämen. Wir lebten nur ein Jahr dort und ich war froh, als meine Eltern die Zelte abbrachen. Nelson Mandela wurde einige Jahre später freigelassen, zum ersten schwarzen Präsidenten der Apartheid gewählt und beendete die als Apartheid formulierte rassistische Sklaverei. Er ist nun tot. Aber sein Geist wird ewig weiterleben. Die Apartheid mag vorbei sein, doch die Welt in der wir leben ist längst keine gerechte. Weitere Mandelas werden benötigt und vielleicht auch erscheinen. Ruhe in Frieden, Visionär und Held. Ich verneige mich vor dir. Master.
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