Streit über Irans Atomprogramm Ein Krieg, den keiner gewinnen kann

Sanktionen, Blockaden, schrille Kampfansagen: Im Streit über Teherans Atomprogramm wird auch eine militärische Eskalation debattiert. Dabei birgt ein Krieg für alle Seiten unkalkulierbare Risiken. Welche Länder verfolgen welche Interessen? Antworten im Überblick.

Von

REUTERS

Der Ajatollah zeigte sich entschlossen wie eh und je: Iran werde "mit Gottes Hilfe" an seinem Atomprogramm weiterarbeiten, erklärte Irans oberster Führer Ali Chamenei in Teheran. "Der Druck, die Sanktionen und die Attentate werden keine Früchte tragen. Nichts kann uns daran hindern, unser Nuklearprogramm fortzuführen."

Chameneis Kampfansage ist nur das jüngste Beispiel für die Spannungen zwischen Iran auf der einen sowie den USA und Israel auf der anderen Seite. Seit Januar hat sich der jahrelang schwelende Konflikt um das iranische Atomprogramm kontinuierlich hochgeschaukelt.

Eine kurze Chronik der letzten Wochen:

Mit jeder weiteren Drohung und jedem weiteren Attentat wächst die Gefahr eines Krieges zwischen Israel und Iran, in den unweigerlich auch die USA und Europa hineingezogen würden.

Ist ein Waffengang überhaupt noch vermeidbar? Welche Interessen verfolgen Iraner, Israelis, Amerikaner und Europäer? Ein Überblick:

Mehr zum Thema


Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 93 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
Vergil 01.03.2012
1.
Zitat von sysopREUTERSSanktionen, Blockaden, schrille Kampfansagen: Im Streit über Teherans Atomprogramm wird eine militärische Eskalation immer wahrscheinlicher. Dabei birgt ein Krieg für alle Seiten unkalkulierbare Risiken. Welche Länder verfolgen welche Interessen? Antworten im Überblick. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,817156,00.html
Vielleicht könnte man erstmal die zahlreichen Fehler im Artikel beseitigen. Inhaltlich: Die Schlussfolgerungen des Artikels dürften weitgehend zutreffen. Allerdings sollte man vielleicht präzisieren, dass der Iran die Atombombe vor allem deshalb will, um seine regionale Vormachtstellung auszubauen. Mit der Atombombe in der Hand hätte der Iran im Nahen und Mittleren Osten deutlich mehr Gewicht. Allerdings haben die Nachbarstaaten ja bereits angekündigt, ebenfalls atomar aufrüsten zu wollen, wenn der Iran die Atombombe bauen sollte.
peeka 01.03.2012
2. Wieviel?
Zitat von sysopREUTERSSanktionen, Blockaden, schrille Kampfansagen: Im Streit über Teherans Atomprogramm wird eine militärische Eskalation immer wahrscheinlicher. Dabei birgt ein Krieg für alle Seiten unkalkulierbare Risiken. Welche Länder verfolgen welche Interessen? Antworten im Überblick. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,817156,00.html
Ganz so schlimm ist es dann mit Sicherheit doch nicht. Da dürfte der übliche Übersetzungsfehler vorliegen.
clone1338 01.03.2012
3. Gegenlesen?
Zitat von sysopREUTERSSanktionen, Blockaden, schrille Kampfansagen: Im Streit über Teherans Atomprogramm wird eine militärische Eskalation immer wahrscheinlicher. Dabei birgt ein Krieg für alle Seiten unkalkulierbare Risiken. Welche Länder verfolgen welche Interessen? Antworten im Überblick. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,817156,00.html
Die Artikel werden nicht gegengelesen oder? Vor allem die erste Seite war nur zu verstehen, wenn man sich mehr mit dem Fall auskennt als SPON.
happydwarf 01.03.2012
4. Herrgott
Himmelherrgott! Was für ein schlechter Schreibstil. Ganze Nebensätze fehlen. Der Artikel liest sich wie ein Rätselblatt vom Kiosk. Und Billionen werden mal eben vertausendfacht... Schreibt doch einfach "TeraDollar" oder 3E12$, wenn ihr mit so großen Zahlen und deren Übersetzung Schwierigkeiten habt. ;-)
tinosaurus 01.03.2012
5. es wird bald ernst
Nach meiner Einschätzung wird es bald zu einer militärischen Auseinandersetzung kommen. So dominieren in Israel derzeit Politiker, die einen Militärschlag für unausweichlich halten. Die Sorgen Israels sind auch durchaus berechtigt. Sie können es sich eigentlich nicht leisten, erneut einen Psychopathen (oder mehrere) nichts ernst zu nehmen.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.