Streit um Etat 2013: Verhandlungen über EU-Haushalt geplatzt
Es ist ein erbitterter Streit ums Geld: Das EU-Parlament und die Mitgliedstaaten ringen um die Mittel für den Haushalt 2013. Jetzt sind die Verhandlungen endgültig gescheitert. Um Mitternacht lief die Einigungsfrist ab.
Brüssel - Die geplanten Verhandlungen zwischen dem Europaparlament und den EU-Regierungen über den Haushalt 2013 sind nun endgültig geplatzt. Die Einigungsfrist war am Dienstag um Mitternacht abgelaufen. Die Abgeordneten beschlossen, nicht zu den für den Abend angesetzten Beratungen zu kommen. Dies sagte der Verhandlungsführer des Europaparlaments, der Franzose Alain Lamassoure.
Grund sei die Weigerung der Regierungen, dem Nachtragsetat für das Jahr 2012 zuzustimmen. Das Treffen sollte um 19 Uhr am Dienstagabend in Brüssel beginnen. Erscheinen die Parlamentsvertreter nicht, sind die Verhandlungen endgültig gescheitert.
Die EU-Kommission muss dann einen neuen Budgetentwurf für das kommende Jahr vorlegen. Gelingt auch darüber keine Einigung, müssen die Ausgaben im kommenden Jahr für jeden einzelnen Monat von den Mitgliedstaaten bewilligt werden.
Eine erste Verhandlungsrunde war bereits am Freitag ergebnislos geendet, da keine Einigung über den Nachtragsetat erzielt werden konnte.
Auch beim Budget 2013 liegen die Positionen weit auseinander. Die EU-Kommission verlangt für 2013 ein Budget von 138 Milliarden Euro und wird dabei vom EU-Parlament unterstützt. Die Mitgliedstaaten wollen den Vorschlag deutlich um fünf Milliarden Euro kürzen.
heb/AFP/dpa
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- Mittwoch, 14.11.2012 – 00:14 Uhr
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Joaquín Almunia , Spanien, Kommissar für Wettbewerb
Siim Kallas, Estland, Kommissar für Verkehr
Neelie Kroes , Niederlande, Kommissarin für die "Digitale Agenda"
Antonio Tajani, Italien, Kommissar für Industrie und Unternehmen
Maros Sefcovic, Slowakei, Kommissar für Interinstitutionelle Beziehungen und Verwaltung
Karel De Gucht, Belgien, Kommissar für Handel
Michel Barnier, Frankreich, Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistung
Günther Oettinger , Deutschland, Kommissar für Energie
Johannes Hahn, Österreich, Kommissar für die Regionalpolitik
Stefan Füle, Tschechien, Kommissar für Erweiterung und Europäische Nachbarschaftspolitik
Connie Hedegaard, Dänemark, Kommissarin für das Klima
Andris Piebalgs, Lettland, Kommissar für Entwicklung
Androulla Vassiliou, Zypern, Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend
Máire Geoghegan-Quinn, Irland, Kommissarin für Forschung, Innovation und Wissenschaft
Maria Damanaki, Griechenland, Kommissarin für Maritime Angelegenheiten und Fischerei
John Dalli, Malta, Kommissar für Gesundheit und Verbraucherpolitik
Algirdas Semeta, Litauen, Kommissar für Steuern und Zollunion, Audit und Betrugsbekämpfung
Kristalina Georgiewa, Bulgarien, Kommissarin für Internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion
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