Sturm auf britische Botschaft in Teheran: Attacke mit Ansage

Von

Ein wütender Mob stürmt die Botschaft, skandiert "Tod für England", verwüstet Büros: Der Angriff auf die britische Vertretung in Teheran verschärft den Atomkonflikt mit Iran. Der Vorfall erinnert an die Besetzung der US-Botschaft 1979 - und war möglicherweise vom Regime orchestriert.

REUTERS

Hamburg/Teheran - Der iranische Demonstrant, der an diesem Dienstag auf das Eingangstor der britischen Botschaft in Teheran geklettert ist, hält das Bild von Großbritanniens Königin Elizabeth II. wie eine Trophäe in seinen Händen. Dann greift ein Mann neben ihm nach dem Bilderrahmen und zertrümmert ihn. Andere packen die Satellitenschüssel, die auf der Mauer der britischen Vertretung installiert ist und schleudern sie zu Boden. Demonstranten werfen Steine in Fensterscheiben. Auf der Botschaftsmauer lässt einer plötzlich die iranische Fahne anstelle des britischen Union Jack wehen.

Es sind verstörende und beunruhigende Bilder, die der staatliche iranische Fernsehsender Press TV am Dienstagnachmittag sendete - und sie zeigen, wie der Atomkonflikt zwischen Teheran und dem Westen eskaliert. Ihren Botschaftssturm wollten die Angreifer als Protest gegen die jüngsten Sanktionen verstanden wissen.

Zusammen mit den USA und Kanada hatte Großbritannien am 14. November die Strafmaßnahmen gegen Iran verschärft. Die britischen Sanktionen betreffen unter anderem den gesamten Finanzsektor Irans, alle Verbindungen zu iranischen Banken wurden gekappt. Die Sanktionen sind eine Reaktion des Westens auf einen alarmierenden Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA). Die Atomwächter waren zu dem Ergebnis gekommen, dass es "glaubwürdige Hinweise" für eine militärische Dimension des iranischen Atomprogrammsgebe. Teheran weist die Vorwürfe zurück und betont stets, sein Atomprogramm ausschließlich für zivile Zwecke zu nutzen.

Fotostrecke

15  Bilder
Botschaftsstürmung: Gewalt in Teheran

Und dann dieser Dienstag: Hunderte aufgebrachte Studenten hatten sich zunächst vor der britischen Botschaft versammelt, skandierten "Tod für England" - und fühlten sich offenbar durch eine Entscheidung des iranischen Parlaments am Sonntag ermutigt: Demnach sollen der britische Botschafter aus Teheran abgezogen und die diplomatischen Beziehungen der beiden Länder auf die Ebene der Geschäftsträger reduziert werden. Auch der Wächterrat hat dem Gesetzentwurf bereits zugestimmt. Jetzt steht noch die Entscheidung von Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad aus.

Aus der Menschenmenge heraus kam dann die Attacke auf die Botschaft: Dutzende Demonstranten stürmten das Gelände der diplomatischen Vertretung, manche von ihnen drangen offenbar auch in das Gebäude ein. Auf den Bildern des iranischen Fernsehens ist zu sehen, wie sie Dokumente in die Luft schleudern und zerreißen. Der Nachrichtenagentur AFP zufolge verwüsteten sie mehrere Büros.

Unklar ist, ob der Mob auch Geiseln in seine Gewalt brachte. Die halbamtliche iranische Nachrichtenagentur Mehr News hatte zunächst von einer Geiselnahme berichtet - die Meldung später aber ohne Erklärung von ihrer Internetseite entfernt. Wiederum später meldete die iranische Nachrichtenagentur Fars, Polizisten hätten sechs Geiseln befreit. Aus der britischen Regierung hieß es am Abend dagegen, es seien keine Geiseln genommen worden.

"Wenn es dort Geiseln gab, haben sie sich in Lebensgefahr befunden", sagt Omid Nouripour, Iran-Experte und Bundestagsabgeordneter der Grünen, SPIEGEL ONLINE. Er habe Anrufe aus Teheran erhalten, dass unter den Angreifern bekannte und gewaltbereite Männer waren, die auch im Sommer 2009 brutal gegen friedliche Demonstranten vorgegangen waren. Bei der Grünen Revolution hatte es damals tagelange Massenproteste der Opposition gegen die umstrittene Wiederwahl von Präsident Ahmadinedschad gegeben. Die iranische Führung ließ die Proteste damals niederschlagen, mehr als 30 Menschen starben auf den Straßen.

Die jetzige Eskalation habe sich bereits in der vergangenen Woche angekündigt, so Nouripour: Im iranischen Parlament haben demnach Abgeordnete gefordert, dass man gegen die britische Botschaft vorgehen müsse. Als Vorbild nannten sie die Aktion vom 4. November 1979.

Jener Tag ist dafür mitverantwortlich, dass das Verhältnis zwischen den USA und Iran bis heute nachhaltig gestört ist. Damals hatten Anhänger der Islamischen Revolution die US-Botschaft in Teheran gestürmt und 66 US-Bürger in ihre Gewalt gebracht, 14 von ihnen ließen die Geiselnehmer später frei. Irans Regime duldete die Geiselnahme. Der damalige iranische Staatssekretär Sadigh Tabatabai erklärte damals in der ARD, dass es sich bei der US-Botschaft um "ein Spionagezentrum" handle.

Am 24. April 1980 ordnete US-Präsident Jimmy Carter eine Befreiungsaktion an. Sie wurde zu einem Desaster: Zwei US-Hubschrauber stießen zusammen, als sie in der iranischen Wüste aufgetankt werden sollten, acht Besatzungsmitglieder kamen ums Leben. Die Geiseln mussten damals weiter auf ihre Freilassung warten: Am 20. Januar 1981 ließ Iran die US-Bürger frei - nach 444 Tagen Geiselhaft.

Offenbar auch deutsche Schule beschädigt

Die Reaktionen auf den Sturm auf die britische Botschaft an diesem Dienstag folgten prompt. "Wir sind entsetzt darüber", heißt es in einem ersten Statement des britischen Außenministeriums. "Es ist absolut inakzeptabel, und wir verurteilen das." Die Führung in Teheran sei nach internationalem Recht verpflichtet, Diplomaten und Botschaften in ihrem Land zu schützen. Großbritanniens Außenminister William Hague drohte Iran mit "ernsthaften Konsequenzen". "Wir geben der iranischen Regierung die Verantwortung dafür, dass sie es nicht geschafft hat, adäquate Maßnahmen zum Schutz unserer Botschaft zu ergreifen, zu denen sie verpflichtet ist."

Auch die Regierungen in Berlin, Paris, Washington und Rom verurteilten die Erstürmung der britischen Botschaft. Iran müsse seiner "Schutzpflicht ohne Wenn und Aber nachkommen", sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes. Durch die Erstürmung des Geländes im Teheraner Stadtteil Golhak wurde nach Aussage der Bundesregierung offenbar auch die deutsche Schule in der iranischen Hauptstadt in Mitleidenschaft gezogen, die sich ebenfalls in diesem Viertel befindet. "Wir werden diesen Vorgang umgehend mit der iranischen Regierung aufnehmen", hieß es.

Italiens Außenminister Giulio Terzi bezeichnete den Angriff als schwerwiegenden und nicht hinnehmbaren Vorgang. Er erwarte, "dass die iranischen Behörden schnellstmöglich die Kontrolle der Lage wieder übernehmen".

Auffällig war bei dem Botschaftssturm: Iranische Sicherheitskräfte schritten zunächst nicht ein - handelte es sich also um eine bewusst vom Regime orchestrierte Aktion gegen Großbritannien? Dass die Polizei zunächst tatenlos blieb, legen Fernsehbilder nahe, die der iranische Sender Press TV verbreitete. Darauf sind zwar etliche Sicherheitskräfte zu sehen, sie lassen die Demonstranten, die auf die Mauern und das Eingangstor der Botschaft klettern, aber offenbar gewähren.

Erst am späten Nachmittag gab es erste Meldungen, wonach es zu Zusammenstößen zwischen den Demonstranten und der Polizei gekommen sei. Wenig später hieß es, die Demonstranten hätten die Botschaft ein zweites Mal gestürmt. Das iranische Außenministerium ließ der Nachrichtenagentur Reuters zufolge die Erklärung verbreiten, dass es den Sturm auf die britische Botschaft bedauere und entschlossen sei, die Sicherheit der britischen Botschaftsangehörigen zu garantieren.

Mit Material von Reuters, dpa und AFP

Diesen Artikel...
Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Auf anderen Social Networks teilen

  • Xing
  • LinkedIn
  • Tumblr
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • deli.cio.us
  • Digg
  • reddit
Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 107 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. Iran
Pepito_Sbazzagutti 29.11.2011
1979, nach der Geiselnahme in der US-Botschaft, hätten die USA es in der Hand gehabt, dem Regime im Iran ein Ende zu bereiten. Tja, Chance vertan und sich stattdessen seit über 30 Jahren von den Bartträgern auf der Nase herum tanzen lassen.
2. Es ist ehrlos wenn ein Land nicht...
Pollowitzer 29.11.2011
...die Botschaften schützt - das ist unwürdige Straßenpolitik.
3. Attacke mit Ansage
peterhausdoerfer 29.11.2011
Zitat von sysopEin wütender Mob stürmt die Botschaft, skandiert "Tod für England", verwüstet Büros: Der Angriff auf die britische Vertretung in Teheran verschärft den Atomkonflikt mit Iran. Der Vorfall erinnert an die Besetzung der US-Botschaft 1979 - und war möglicherweise vom Regime orchestriert. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,800718,00.html
das wollten ja eigentlich die Briten und die Amerikaner machen, die sind jetzt bestimmt ganz schön sauer das das jemand anderes macht.
4. Geschichte
gambio 29.11.2011
Zitat von sysopEin wütender Mob stürmt die Botschaft, skandiert "Tod für England", verwüstet Büros: Der Angriff auf die britische Vertretung in Teheran verschärft den Atomkonflikt mit Iran. Der Vorfall erinnert an die Besetzung der US-Botschaft 1979 - und war möglicherweise vom Regime orchestriert. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,800718,00.html
Seit mehr als 160 Jahren terrorisieren die Briten den Iran.Kein Wunder wenn es da dann irgendwann zu solchen Ereignissen kommt.
5. Ach,
Chlodwich 29.11.2011
Zitat von Pepito_Sbazzagutti1979, nach der Geiselnahme in der US-Botschaft, hätten die USA es in der Hand gehabt, dem Regime im Iran ein Ende zu bereiten. Tja, Chance vertan und sich stattdessen seit über 30 Jahren von den Bartträgern auf der Nase herum tanzen lassen.
die USA hatten da schon zuviel Dreck am Stecken. Den gewählten iranischen Premierminister Mohammed Mossadegh gestürzt, um dann eine Marionette wie den ehemaöligen Schah Mohammad Reza Pahlavi zu installieren, den es aber dann ganz schnell wegfegte. So erntet man, was man gesät hat.
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge! zum Forum...
News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Politik
Twitter | RSS
alles aus der Rubrik Ausland
RSS
alles zum Thema Iran
RSS

© SPIEGEL ONLINE 2011
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH

SPIEGEL ONLINE Schließen


  • Drucken Versenden
  • Nutzungsrechte Feedback
  • Kommentieren | 107 Kommentare
  • Zur Startseite

Fläche: 1.648.195 km²

Bevölkerung: 74,962 Mio.

Hauptstadt: Teheran

Staatsoberhaupt und Religionsführer:
Ajatollah Ali Chamenei

Staats- und Regierungschef:
Hassan Rohani

Mehr auf der Themenseite


Republik Iran
Land
REUTERS
Die Islamische Republik Iran ist mit einer Fläche von rund 1,7 Millionen Quadratkilometern fünfmal so groß wie Deutschland. Das Land besitzt nach Russland die zweitgrößten Erdgasreserven der Welt, beim Erdöl steht Iran auf Platz drei und ist derzeit nach Saudi-Arabien der größte Produzent innerhalb der Opec.
Politik
dpa
Seit der Islamischen Revolution von 1979 haben der Revolutionsführer, aktuell Ajatollah Ali Chamenei, und der Wächterrat die größte Macht im Staat. Der Wächterrat kontrolliert die Kandidaten für Wahlen. Der Regierungschef ist der gewählte Präsident - seit 2005 Mahmud Ahmadinedschad.
Leute
Corbis
Iran hat rund 72 Millionen Einwohner. Auf dem Uno-Index menschlicher Entwicklung (HDI) für 179 Staaten belegt Iran Platz 84 (Deutschland ist auf Platz 22). Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 70 Jahren (zum Vergleich: Die Lebenserwartung in Deutschland liegt bei 79 Jahren).
Wirtschaft
REUTERS
Die Wirtschaftsleistung pro Kopf betrug 2008 laut einer Schätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) rund 5200 Dollar. Begünstigt vom hohen Ölpreis wuchs die Wirtschaft zuletzt um etwa sechs Prozent. Neben der Arbeitslosenquote, die laut inoffiziellen Schätzungen bei etwa 30 Prozent liegt, ist die Inflation eines der größten wirtschaftlichen Probleme. 2008 soll sie bei fast 30 Prozent gelegen haben, für 2009 rechnet der IWF mit 25 Prozent. Im Jahr 2005 machten Teherans Ausgaben für das Militär laut Uno-Statistiken 5,8 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung aus (Deutschland: 1,4 Prozent).
Menschenrechte
REUTERS
Nach China ist Iran das Land, in dem die meisten Todesurteile vollstreckt werden. Laut Amnesty International wurden 2009 mindestens 388 Menschen hingerichtet, das waren 42 Hinrichtungen mehr als im Vorjahr. Der Uno zufolge saßen 2007 pro 100.000 Einwohner 214 Menschen im Gefängnis (in Deutschland sind es 95). Korruption ist in Iran weit verbreitet. Auf dem weltweiten Index von Transparency International nimmt Iran 2009 bei 180 beobachteten Staaten den 168. Rang ein (Deutschland: 14).
Chronik
Aufstieg von Mohammed Resa
AFP
Im Zweiten Weltkrieg gilt der monarchische Staat Iran als Freund der Achsenmächte. Britische und sowjetische Truppen besetzen daher 1941 das Land. Resa Schah muss abdanken. Die Alliierten inthronisieren seinen Sohn Mohammed Resa . Wegen seiner proamerikanischen Reformpolitik gerät der Schah erstmals 1963 in die Kritik von Ajatollah Ruhollah Chomeini, einem damals hochrangigen religiösen Führer, den die Regierung ein Jahr später in die Türkei abschiebt. Chomeini geht schließlich in den Irak. Dort bleibt er 13 Jahre und entwickelt er das Staatsmodell des islamischen Staates. Mit seiner repressiven Politik und seinem dekadenten Herrschaftsstil bringt der Schah eine wachsende Opposition aus sehr unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Schichten gegen sich auf.
Ajatollah Chomeini und die islamische Revolution
Getty Images
1978 mobilisieren Liberale und Konservative, Säkulare und Religiöse, Linke und Rechte Massenproteste gegen den Schah. Zur Leitfigur des Protests wird Ajatollah Chomeini. Den landesweiten Streiks und Massendemonstrationen in Teheran schließen sich Hunderttausende an. Armee und Polizei gehen teilweise brutal gegen die Demonstranten vor. Dennoch enden die Proteste mit dem Sturz des Schahs am 16. Januar 1979. Nach Chomeinis Rückkehr aus dem Exil in Frankreich, wohin er 1978 gedrängt worden war, spricht sich die Bevölkerung in einem Referendum für die Islamische Republik aus, deren oberster Führer der Großajatollah selbst wird.

Die Außenpolitik Chomeinis wendet sich vor allem gegen die USA und Israel. Am 4. November 1979 besetzen islamische Kräfte die amerikanische Botschaft und nehmen mehr als 50 Geiseln, die erst nach 444 Tagen wieder freikommen. Chomeini billigt die Aktion. Die Beziehungen zu den USA erreichen ihren Tiefpunkt. Unterstützt von den USA überfällt der Nachbarstaat Irak am 22. September 1980 Iran. In dem folgenden acht Jahre langen Krieg zwischen den beiden Ländern sterben etwa eine Million Menschen.
Phase der Islamisierung
REUTERS
Im Laufe des Kriegs treibt die Regierung die Islamisierung des Landes voran. Für Frauen gilt eine strenge Kleiderordnung, in öffentlichen Verkehrsmitteln die Geschlechtertrennung. Chomeini lässt linksgerichtete politische Häftlinge ermorden, vor allem Anhänger der Volksmudschahidin, die noch während der Revolution auf Seiten Chomeinis standen.

1989 stirbt der religiöse Führer. Der Expertenrat, ein Gremium aus höchsten religiösen Sachverständigen, ernennt Ajatollah Ali Chamenei zum Nachfolger. In den Folgejahren hat Iran stark unter zunehmender Korruption zu leiden. Die Liberalisierung der Wirtschaft bleibt weitgehend wirkungslos. Bereits 1995 verhängen die USA erste wirtschaftliche Sanktionen, weil Iran nach US-Auffassung den internationalen Terrorismus unterstützt.
Vom Reformer Chatami zum Hardliner Ahmadinedschad
AFP
Der als liberaler Geistlicher geltende Mohammed Chatami gewinnt 1997 die Präsidentschaftswahl. Seine innenpolitischen Reformbemühungen geraten allerdings ins Stocken, da er versucht, zu viele politische Lager zusammenzubringen, und die nach wie vor einflussreichen konservativen Hardliner erheblichen Widerstand leisten. Im Juni 2005 erobert der frühere Bürgermeister Teherans und konservative Hardliner Mahmud Ahmadinedschad das Amt des Präsidenten. Außenpolitisch sorgt er vor allem durch Vorantreiben eines Atomprogramms und harsche verbale Angriffe gegen Israel für Ärger.