Kranker Nobelpreisträger Mandelas Gesundheitszustand verbessert sich

Südafrikas Nationalheld "reagiert positiv" auf seine Behandlung: So hat Nelson Mandelas Ehefrau Graça Machel jetzt den Gesundheitszustand des kranken Nobelpreisträgers beschrieben. Sie sei nun "weniger ängstlich".

Graça Machel (Archivbild): Dritte Gattin von Nelson Mandela
DPA

Graça Machel (Archivbild): Dritte Gattin von Nelson Mandela


Johannesburg - Seit Wochen bangt Südafrika um den schwer kranken Ex-Präsidenten des Landes. Der 94-Jährige wird von Geräten am Leben gehalten. Jetzt hat sich der Gesundheitszustand des Nobelpreisträgers nach Aussagen seiner Ehefrau verbessert.

"Er reagiert weiterhin positiv auf die Behandlung", sagte Graça Machel am Freitag dem südafrikanischen Staatssender SABC. "Ich bin heute weniger ängstlich als noch vor einer Woche." Auch in einer Mitteilung des südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma, der Mandela Mitte der Woche besucht hatte, heißt es, Madiba reagiere auf die Behandlung. Der Gesundheitszustand Mandelas bleibe zwar "kritisch, aber stabil".

Madiba ist der Clanname des Friedensnobelpreisträgers, der sich seit dem 8. Juni wegen einer schweren Lungenentzündung im Krankenhaus befindet. Der südafrikanische Nationalheld wird am 18. Juli 95 Jahre alt. Wegen seines Kampfes gegen das Apartheidsystem hatte Mandela 27 Jahre lang in Haft gesessen.

In Mandelas Familie tobt derweil bereits ein erbitterter Streit um sein Erbe. Besonders die Verlegung der Grabstätten von drei Kindern Mandelas hatte den Clan gespalten.

bos/dpa



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insgesamt 2 Beiträge
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gog-magog 12.07.2013
1.
Hoffentlich wird Mandela wieder gesund und zeigt seinen gierigen Erben noch 10 Jahre den Mittelfinger.
family1 13.07.2013
2. Mandela will live for ever anyway
Zitat von gog-magogHoffentlich wird Mandela wieder gesund und zeigt seinen gierigen Erben noch 10 Jahre den Mittelfinger.
:) Hoffentlich ! Schoen waehre es, wenn auch der andere Schwarze (Obama) seinen Nobelpreis, den er zum Voraus erhalten hat, wie er (Mandela) , erst verdienen wuerde. Im Moment scheint er zuwenig Macht zu besitzen um einen selbstaendig gewordenen Sicherheitsdienst (NSA) zu bremsen.
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