Konflikt mit dem Norden: Südkorea will Raketen an Seegrenze aufstellen

Südkoreanisches Armeeboot vor Insel Yeonpyeong: In Kürze Raketenstützpunkt? Zur Großansicht
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Südkoreanisches Armeeboot vor Insel Yeonpyeong: In Kürze Raketenstützpunkt?

Südkorea verstärkt offenbar seine Militärpräsenz an einer sensiblen Stelle: Entlang der umstrittenen Seegrenze mit dem verfeindeten Nordkorea sollen einem Zeitungsbericht zufolge Dutzende moderne Anti-Panzer-Raketen stationiert werden.

Seoul - Ungeachtet der überraschenden Friedensrhetorik aus dem kommunistischen Norden stärkt Südkorea offenbar seine Streitkräfte an der gemeinsamen Grenze. Laut Zeitungsberichten will Südkorea entlang seiner umstrittenen Seegrenze mit Nordkorea moderne Raketen aufstellen.

50 bis 60 präzisionsgesteuerte Anti-Panzer-Raketen vom Typ Spike aus israelischer Produktion sollen bis Ende Februar im Gelben Meer stationiert werden, berichtete die Zeitung "Chosun Ilbo" unter Berufung auf einen Armeevertreter. Stellungen seien auf den Inseln Baengnyeong, die der Seegrenze am nächsten liegt, und Yeonpyeong geplant.

Yeonpyeong war im November 2010 im Brennpunkt des koreanischen Konflikts. Damals beschossen nordkoreanische Einheiten die Insel und töteten vier Südkoreaner, darunter zwei Zivilisten.

Das Verteidigungsministerium in Seoul wollte den Bericht über die Stationierung der Raketen nicht kommentieren. Die Spike-Raketen haben eine Reichweite von 25 Kilometern.

fdi/AFP

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1. Abwarten.
tstueh 18.01.2013
Wenn der Norden schon mal Einlenken signalisiert, würde ich doch nicht weiter aufrüsten, sondern eher erst einmal abwarten wie sich das entwickelt und aktiv mit Kim das Gespräch suchen.
2. 2gleisig fahren...
FreakmasterJ 18.01.2013
Zitat von tstuehWenn der Norden schon mal Einlenken signalisiert, würde ich doch nicht weiter aufrüsten, sondern eher erst einmal abwarten wie sich das entwickelt und aktiv mit Kim das Gespräch suchen.
Nordkorea hat sich bisher auch nicht wirklich in Rüstungsthemen zurückgehalten, ruft man sich den letzten Start einer Rakete ins All in Erinnerung, so gesehen spricht nichts gegen ein 2gleisiges Verfahren seitens Südkoreas. Sieht man die Anti-Panzer-Rakete als reine Verteidigungswaffe, so spricht nichts gegen deren Stationierung. Bilaterale Gespräche sind jedoch immer gut und ich kann nur hoffen, Kim Jong Un, der seine Schulzeit in einem schweizer Internat geniessen durfte, hat auch was dabei gelernt, dass dem nordkoreanischen Voik zeitnah zugute kommt und folgt nicht weiter der Linie seines Vaters und seiner Gefolgschaft konservativer Parteifunktionäre...
3. Pokern
vielfeindvielehr 18.01.2013
Bisher war dies doch nur eine einseitige "Willenserklärung" des jungen Wilden aus dem Norden. Wenn der mal ein paar Stunden ohne West-Zigaretten ist, mal sehen was so passiert. Ansonsten mal antesten wie weit man gehen kann, Politik, und gerade in Sicherheitsfragen, war schon immer ein nicht ganz durchschaubare Kunst für die meisten Mitspieler.
4.
Hermes75 18.01.2013
Zitat von tstuehWenn der Norden schon mal Einlenken signalisiert, würde ich doch nicht weiter aufrüsten, sondern eher erst einmal abwarten wie sich das entwickelt und aktiv mit Kim das Gespräch suchen.
Die Erfahrung zeigt, dass man Worten aus Nordkorea nicht wirklich vertrauen kann. Interessanter wären Taten. Wenn Moppel-Kim wirklich Frieden möchte, dann wäre es z.B. eine gute Idee seine Artillerie nicht mehr aus Seoul zielen zu lassen. Es gibt sicher noch viele andere Dinge, die er tun könnte um das Verhältnis zu entspannen, aber bislang redet er nur...
5. 1. April?
rainer_daeschler 18.01.2013
Tolle Idee hier Anti-Panzer Raketen mit 25 km Reichweite aufzustellen, um Panzerangriffe auf den Südteil abzuwehren. Stationierungsorte sind auf folgender Karte 1.) und 3.): Inchon islands (http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Inchon_islands_2.svg) Fazit: Ist in Seoul schon der 1. April?
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