US-Vorwahlen der Republikaner Trump triumphiert in sieben Staaten, Cruz siegt in Texas

Der Super Tuesday wird zum Siegeszug für Donald Trump: Der Milliardär gewinnt die Vorwahlen der US-Republikaner in mindestens sieben Staaten.

Wahlkämpfer Donald Trump
REUTERS

Wahlkämpfer Donald Trump


Donald Trump hat weitere Erfolge im Wahlkampf der US-Republikaner errungen. Der Milliardär gewann am Super Tuesday die Vorwahlen in den Bundesstaaten Alabama, Arkansas, Georgia, Massachusetts, Tennessee, Vermont und Virginia. (Lesen Sie hier den Newsblog zum Super Tuesday)

"Unsere Nation ist in großen Schwierigkeiten. Unsere Anführer haben keine Ahnung", sagte Trump auf seiner Wahlparty in Florida. "Wir werden Jobs schaffen, wie ihr es noch nie gesehen habt", sagte er. Außerdem versprach Trump Steuersenkungen für die Mittelschicht. "Ich vereine die Menschen." Das Rennen gegen Hillary Clinton bei der Präsidentenwahl am 8. November werde ein Kinderspiel.

In Texas musste sich Trump an diesem Super Tuesday erwartungsgemäß geschlagen geben. Ted Cruz, der den Bundesstaat im Senat vertritt, machte das Rennen in dem Staat, der die meisten Delegierten an diesem Tag vergibt. Auch im Nachbarstaat Oklahoma setzte sich Cruz knapp gegen Trump durch. Umfragen vor der Wahl hatten hier Trump vorn gesehen.

"Wir sind die Einzigen, die Donald Trump schlagen können", sagte Cruz vor Anhängern in Texas. Ein Erfolg für den Milliardär bei den Vorwahlen wäre ein Desaster für die Republikaner und die USA. Cruz forderte seine Konkurrenten auf, ihren Wahlkampf aufzugeben, um Trump zu verhindern.

In Minnesota konnte Marco Rubio seinen ersten Erfolg bei den Vorwahlen feiern. Er setzte sich im Caucus vor Cruz und Trump durch. Rubio erklärte vor Anhängern, in zwei Wochen in Florida werde er richtig angreifen. Er bezeichnete Trump als Trickbetrüger. "Die Partei von Lincoln und Reagan und die Präsidentschaft der Vereinigten Staaten werden niemals von einem Hochstapler übernommen werden", rief Rubio.

Rubio versuchte, sich als einzige Alternative zu Trump darzustellen. Er prophezeite: "In der Präsidentenwahl hat Trump keine Chance. Jede Stimme für Donald Trump ist eine Stimme für Hillary Clinton."

Insgesamt wählen die Republikaner am Super Tuesday in elf Staaten. Um nominiert zu werden, muss ein republikanischer Bewerber auf mindestens 1237 Delegierte kommen. Allein am Super Tuesday geht es bei den Konservativen um etwa 600 Delegierte.

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syd/Reuters/AFP



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