Berater im Kampf gegen IS Iranischer General in Syrien getötet

Kam er beim Kampf gegen den "Islamischen Staat" ums Leben? Hossein Hamedani, ein General der iranischen Revolutionsgarden, ist in Syrien getötet worden. Er spielte bereits im Krieg gegen den Irak eine wichtige Rolle.

Hossein Hamedani in Teheran (Archivbild): Iran ist ein wichtiger Assad-Verbündeter
AFP

Hossein Hamedani in Teheran (Archivbild): Iran ist ein wichtiger Assad-Verbündeter


Ein General der iranischen Revolutionsgarden, der die syrische Armee bei den Kämpfen gegen die Terrormiliz " Islamischer Staat" (IS) beraten hatte, ist bei einem Einsatz ums Leben gekommen. Hossein Hamedani starb bereits am Mittwochabend in der Nähe von Aleppo, wie die Eliteeinheit am Freitag mitteilte.

Der Iran ist der wichtigste regionale Verbündete des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad und unterstützt ihn im Bürgerkrieg militärisch wie wirtschaftlich. Der syrischen Opposition zufolge hat der IS jüngst in der Umgebung von Aleppo Gebiete erobert.

Die iranische Nachrichtenagentur Irna zitiert einen Bewacher Hamedanis, der den IS für den Tod des Generals verantwortlich macht. Die Miliz hatte in den vergangenen Tagen eine Offensive nördlich von Aleppo gestartet. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte teilte mit, dass es sich um den stärksten Vorstoß der Extremisten seit Monaten handle.

Ob der Tod Hamedanis, der im Krieg gegen den Irak zwischen 1980 bis 1988 eine wichtige Rolle gespielt hatte, mit dem IS-Vorstoß tatsächlich in Zusammenhang steht, ist nicht klar. Gleichzeitig griffen russische Truppen das Gebiet mit Luftschlägen an, und die syrische Armee rückte mit Bodentruppen vor.

vks/Reuters/AP



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