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Syrien: Aktivisten melden Hunderte Tote durch russische Luftangriffe

Seit einem Monat fliegen russische Kampfjets Luftangriffe in Syrien. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte sollen dabei fast 600 Menschen gestorben sein - darunter viele Zivilisten.

Bei den russischen Luftangriffen in Syrien sollen in den vergangenen Wochen bis zu 600 Menschen gestorben sein. Unter den Getöteten seien 185 Zivilisten und 410 Kämpfer verschiedener Gruppen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf die in London ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.

Die Angaben der Beobachtungsstelle lassen sich von unabhängiger Seite nicht überprüfen. Sie haben sich in der Vergangenheit jedoch oft als korrekt herausgestellt.

Russland fliegt seit Ende September Luftangriffe in Syrien. Offiziell richten sich die Attacken gegen terroristische Gruppen, vor allem gegen den "Islamischen Staat" (IS). Immer wieder wurden jedoch Gegenden bombardiert, in denen sich die Terrormiliz gar nicht aufhält. Zahlreiche Hinweise sprechen dafür, dass die Regierung in Moskau vor allem Rebellen der Opposition im Visier hat, um so ihren Verbündeten Baschar al-Assad zu stärken.

brk/Reuters

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Fläche: 185.180 km²

Bevölkerung: 22,265 Mio.

Hauptstadt: Damaskus

Staatsoberhaupt:
Baschar al-Assad

Regierungschef: Wail al-Halki; Imad Khamis (designiert)

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