Im Osten des Landes Syrien meldet US-geführten Angriff auf Armeestellungen

In Syrien soll es zu Angriffen auf mehrere Militärstützpunkte gekommen sein. Die Staatsagentur berichtet von "Aggression durch Kampfflugzeuge der US-Koalition".

Pro-Assad-Kämpfer bei Damaskus
AFP

Pro-Assad-Kämpfer bei Damaskus


Kampfflugzeuge der US-geführten internationalen Koalition haben in der Nacht zum Donnerstag offenbar Militärziele in Syrien angegriffen. Aus regierungsnahen Quellen in Damaskus verlautete, dass im Osten des Landes zwei Stützpunkte angegriffen worden seien, die von iranischen Revolutionsgarden kontrolliert werden.

Unter Berufung auf Armeekreise berichtete die Staatsagentur Sana, es seien mehrere Stützpunkte des syrischen Militärs zwischen Albu Kamal und Hmeimeh im Osten des Landes getroffen worden. In dem Bericht war von einer "Aggression durch Kampfflugzeuge der US-Koalition" die Rede. Demnach entstand "Sachschaden". Eine offizielle Mitteilung der Koalition zu den Vorgängen gibt es bisher nicht.

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Albu Kamal und Hmeimeh liegen in der ostsyrischen Provinz Deir Essor. Dort gehen die von Russland unterstützten syrischen Truppen sowie die US-geführte Militärkoalition in unterschiedlichen Offensiven gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) vor. Eine im vergangenen Jahr eingeführte Trennlinie entlang des Euphrat-Flusses soll beide Seiten daran hindern, sich in die Quere zu kommen: Die syrischen Truppen sind westlich des Flusses, die von den USA unterstützten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) östlich des Flusses stationiert. Mehr zum "Schlachtfeld Syrien" zwei Jahre nach der Russland-Intervention lesen Sie hier.

aar/dpa/AFP

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