Syrienkonflikt Warnung aus der Nato an die Türkei

Kein bedingungsloser Schutz gegen Russland: Die Nato würde Ankara im Falle einer türkischen Aggression gegen Moskau keine Hilfe leisten, sagte Luxemburgs Außenminister Asselborn dem SPIEGEL.

Nato-Treffen in Brüssel (Symbolbild): "Nicht hineinziehen lassen "
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Nato-Treffen in Brüssel (Symbolbild): "Nicht hineinziehen lassen"


Nato-Verbündete haben der Regierung in Ankara signalisiert, dass sie im Falle einer von der Türkei provozierten militärischen Auseinandersetzung mit Russland nicht mit dem Beistand der Allianz rechnen kann.

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"Die Nato darf sich durch die jüngsten Spannungen zwischen Russland und der Türkei nicht in eine militärische Eskalation mit Russland hineinziehen lassen", sagte Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn dem SPIEGEL - und steht mit seinem Hinweis stellvertretend für andere Nato-Länder. (Lesen Sie hier die ganze Geschichte im neuen SPIEGEL.)

Die Beistandsgarantie gelte nur, "wenn ein Mitgliedstaat in eindeutiger Weise angegriffen wird", so Asselborn.

Die Beziehungen zwischen Moskau und Ankara sind wegen des Syrienkonflikts auf einem Tiefpunkt: Russland unterstützt den syrischen Machthaber Baschar al-Assad inzwischen auch militärisch - die Türkei ist ein Gegner Assads. Im vergangenen November hatte die Türkei einen russischen Kampfjet abgeschossen, weil sich dieser kurz im türkischen Luftraum bewegte.

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