Tagesvorschau: Was Dienstag wichtig wird

Wie gut sind die Turbo-Abiturienten?

Abiturprüfung: Heftiger Streit ums G8- oder G9-Gymnasium Zur Großansicht
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Abiturprüfung: Heftiger Streit ums G8- oder G9-Gymnasium

Eltern schimpfen, Lehrer verzweifeln, Schüler stöhnen: Das Abitur nach der 12. Klasse ist in vielen alten Bundesländern umstritten, im Osten kennt man es gar nicht anders. In einer Studie wurde jetzt erstmals für Hamburg untersucht, wie sich die verkürzte Schulzeit auf die Leistungen der Abiturienten in Mathematik, Naturwissenschaften und Englisch auswirkt.


Spurensuche in Titisee-Neustadt

Einsatzkräfte in Titisee-Neustadt: Bei der Brandkatastrophe starben 14 Menschen Zur Großansicht
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Einsatzkräfte in Titisee-Neustadt: Bei der Brandkatastrophe starben 14 Menschen

Wie konnte es zu der verheerenden Brandkatastrophe in einer Behindertenwerkstatt in Titisee-Neustadt im Schwarzwald kommen? 14 Menschen starben vermutlich an Rauchvergiftungen, unter den Toten sind Behinderte und Betreuer. Acht Menschen erlitten bei dem Brand schwere Verletzungen. Nun versuchen Experten, die Ursache des Unglücks zu klären.


Arafats Gebeine werden exhumiert

Ehemaliger PLO-Führer Arafat (2004): Exhumierung acht Jahre nach dem Tod Zur Großansicht
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Ehemaliger PLO-Führer Arafat (2004): Exhumierung acht Jahre nach dem Tod

Wurde Jassir Arafat vergiftet? Seit Jahren spekulieren seine Witwe und viele Palästinenser über ein angebliches Mordkomplott gegen den einstigen PLO-Führer, die französische Justiz nahm deshalb Ermittlungen auf. Am Dienstag nun soll der Leichnam des legendären Palästinenser-Präsidenten in Ramallah im Westjordanland exhumiert werden. Experten aus Frankreich, der Schweiz und Russland sollen Proben der sterblichen Überreste nehmen. Arafat starb vor acht Jahren im Alter von 75 Jahren in Paris. Die Todesursache konnte damals nicht zweifelsfrei geklärt werden. Der Verdacht, er könnte ermordet worden sein, verstärkte sich im Sommer, nachdem Experten an seiner Unterwäsche Spuren des Gifts Polonium-210 gefunden hatten.


Ein Ire gegen Europa

Europäischer Gerichtshof in Luxemburg: Kippt er den ESM Zur Großansicht
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Europäischer Gerichtshof in Luxemburg: Kippt er den ESM

Thomas Pringle könnte am Dienstag in die Geschichte eingehen. Der irische Politiker hat in seinem Heimatland gegen den Rettungsfonds ESM geklagt. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung verwies der irische Supreme Court den Fall an den Europäischen Gerichtshof in Luxemburg weiter. Nach Pringles Ansicht verstößt der ESM gegen das Haftungsverbot, wonach ein EU-Staat nicht für die Verbindlichkeiten eines anderen einstehen darf. Am Dienstag verkündet der EuGH sein Urteil. Niemand rechnet ernsthaft damit, dass die Luxemburger Richter den ESM kippen - umso größer wäre die Sensation, wenn es doch geschieht.


Englische Woche in der Bundesliga

Dortmunder Hummels (r.): Drei Punkte gegen Düsseldorf fest eingeplant Zur Großansicht
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Dortmunder Hummels (r.): Drei Punkte gegen Düsseldorf fest eingeplant

Die Bundesligisten müssen schon am Dienstag schon wieder ran. Zum Auftakt des 14. Spieltags will Meister Dortmund Punkte sammeln. Mit neun Zählern liegt das Team von Trainer Jürgen Klopp derzeit auf Platz zwei hinter den Bayern, gegen Düsseldorf sind drei Punkte fest eingeplant. Die drittplatzierten Schalker wollen den Anschluss nicht verlieren, sie sind beim Hamburger SV zu Gast. Zudem empfängt Hannover den Aufsteiger aus Fürth, Mainz tritt in Frankfurt an. Alle Partien ab 20 Uhr im Liveticker bei SPIEGEL ONLINE.


Die Debatte: Fehlende Fachkräfte - wirklich ein Problem?

Die Fachkräfte, die der deutschen Wirtschaft fehlen sollen, erregen die Wirtschaftsinteressierten regelmäßig. Richtig groß kann die Not nicht sein, sagt Vera Calasan im Interview. Die Chefin des Personalvermittlers Manpower findet, dass viele Firmen einer weltfremden Vorstellung vom idealen Bewerber nachhängen. Bewerber aus dem Ausland, von Politikern oft als probate Lösung präsentiert, profitieren davon offenbar auch nicht. Die Diskutanten im SPIEGEL-ONLINE-Forum griffen die Debatte einmal mehr auf.

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insgesamt 2 Beiträge
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1. Sensation?
hxk 26.11.2012
Zitat von sysopThomas Pringle könnte am Dienstag in die Geschichte eingehen. Der irische Politiker hat in seinem Heimatland gegen den Rettungsfonds ESM geklagt. ... *Niemand rechnet ernsthaft damit, dass die Luxemburger Richter den ESM kippen* - umso größer wäre die Sensation, wenn es doch geschieht.
Wenn das nicht mal entlarvend it. In den Verträgen steht glasklar drin, dass es KEINE Haftung eines Landes für die Schulden eines anderen geben darf. D.h. Hilfsmechanismen innerhalb der EU sind rechtswidrig. Wenn die EU-Justiz das leugnet, treibt sie einen weiteren Nagel in den Sarg der EU.
2. No problem
tomatosoup 27.11.2012
Man kann das so darstellen, dass kein Land für die Schulden eines anderen aufkommt. Es ist alles nur ein vorübergehendes Pumpen von Geld in einen Topf, aus dem andere etwas bekommen, was sie wieder zurückzahlen müssen - auf dem Papier. Von "Einzahlenmüssen" kann ebenfalls keine Rede sein. Der Zwang der Ereignisse ist rein faktischer, aber nicht rechtlicher Natur. Wir müssen nicht zahlen - aber wenn wir's nicht tun, haben wir ein Problem, und das nicht zu knapp. So, what?
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