Tagesvorschau: Was Freitag wichtig wird

In Kairo droht neue Gewaltorgie

Krawalle in Kairo: Ein neuer Tag der Gewalt? Zur Großansicht
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Krawalle in Kairo: Ein neuer Tag der Gewalt?

Die Welt schaut gebannt nach Ägypten. Denn der Machtkampf zwischen den Anhängern von Präsident Mursi und seinen Gegnern wird immer brutaler. Das Militär kann die verfeindeten Lager nach der Gewaltorgie vom Mittwoch nur mit Mühe auseinanderhalten. Für Freitag hat die Opposition erneut zu einer Massendemonstration in Kairo aufgerufen - es drohen neue Zusammenstöße mit der Muslimbruderschaft. SPIEGEL-ONLINE-Reporter Matthias Gebauer berichtet von den Protestaktionen.


Athen will sich freikaufen

Weihnachtsdekoration in Athen: Hungrig, aber schick Zur Großansicht
DPA

Weihnachtsdekoration in Athen: Hungrig, aber schick

Hat Griechenland ein Angebot unterbreitet, das man nicht ablehnen kann? Am Freitag um 18 Uhr läuft das Angebot des Landes für den Rückkauf eigener Staatsanleihen aus. Durch die Differenz aus Ausgabe- und Rückkaufkurs hofft die griechische Regierung, den Schuldenstand um zehn Milliarden Euro reduzieren zu können. Vor allem den Hedgefonds, die Griechen-Anleihen zum Tiefststand gekauft haben, winken fette Renditen. Womöglich spekulieren sie aber auch darauf, dass Griechenland ein verbessertes Angebot nachlegen muss, wenn die zehn Milliarden im ersten Anlauf nicht erreicht werden.


Katholische Kirche stellt Missbrauchs-Gutachten vor

Bischof Ackermann: Beauftragter der Bischofskonferenz in Missbrauchsfragen Zur Großansicht
dapd

Bischof Ackermann: Beauftragter der Bischofskonferenz in Missbrauchsfragen

Es ist fast drei Jahre her, dass Fälle sexuellen Missbrauchs die katholische Kirche erschütterten. Geistliche und andere Mitarbeiter der Kirche hatten sich teils systematisch und über Jahre an Mädchen und Jungen vergangen. Die Deutsche Bischofskonferenz überarbeitete ihre Leitlinien und gab schließlich forensisch-psychiatrische Gutachten in Auftrag. Wer sind die Täter? In welchen Situationen ereignete sich der Missbrauch? An diesem Freitag stellt sie die Ergebnisse der Untersuchung vor.


Überflüssige Medizin

Deutsche Ärzte schleusen jährlich Millionen Patienten durch ihre Praxen oder durch Kliniken - und versuchen, den medizinischen Fortschritt schnell an den Menschen zu bringen. Doch nicht immer sind die neusten Behandlungen und Operationsverfahren sinnvoll. Der AOK-Bundesverband hat die Daten von mehr als 45 Millionen Patienten ausgewertet und kommt zu einem besorgniserregenden Ergebnis: Speziell jene Eingriffe nehmen zu, die besonders gut vergütet werden. Der aktuelle Krankenhausreport, der am Freitag vorgestellt wird, offenbart, dass viele OPs nur gemacht werden, damit Krankenhäuser Geld verdienen.


Klimagipfel Doha endet

Teilnehmer der Uno-Konferenz in Doha: Ein Durchbruch wird nicht mehr erwartet Zur Großansicht
dapd

Teilnehmer der Uno-Konferenz in Doha: Ein Durchbruch wird nicht mehr erwartet

Auf Wiedersehen, bye-bye und bis zum nächsten Jahr? Am Freitag endet offiziell der Klimagipfel in Katars Hauptstadt Doha. Doch bisher verliefen die Verhandlungen ohne Erfolg - ein großer Durchbruch wird nicht mehr erwartet. Dabei hätten die Politiker viel auf dem Zettel: die zweite Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls, den Fahrplan für ein neues Klimaabkommen - und um finanzielle Hilfen für Entwicklungsländer geht es auch. Die To-do-Liste für die nächste Konferenz wird also wieder lang sein. Es sei denn, die Verhandlungsführer in Doha überraschen uns.


Spiel eins nach Babbel

Hoffenheims Interimstrainer Kramer: "Er wird den Fußball nicht neu erfinden" Zur Großansicht
AFP

Hoffenheims Interimstrainer Kramer: "Er wird den Fußball nicht neu erfinden"

Wird unter Frank Kramer alles besser? 1899 Hoffenheim hofft unter dem Interimstrainer auf einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Viermal in Folge hatte die TSG in der Bundesliga zuletzt verloren und war auf Rang 16 abgestürzt. Nun muss das Team beim Hamburger SV antreten. HSV-Coach Thorsten Fink gibt sich optimistisch, dass Kramer in Hoffenheim noch nicht viel geändert haben wird: "Er wird den Fußball nicht neu erfinden und uns taktisch nicht überraschen", sagte Fink. Ob der Hamburger damit Recht hat, zeigt sich bekanntlich auf dem Platz. Ab 20.30 Uhr berichtet SPIEGEL ONLINE im Liveticker.


Die Debatte: Exportschlager Waffen - an wen darf Deutschland liefern?

Die Debatte um Rüstungsexporte ist alt, kontrovers und aktuell wie eh und je. Und wieder möchte Saudi-Arabien gern bestellen, denn Waffen aus Deutschland sind nicht nur von erster Qualität, sie gelten für viele Staaten auch als Status-Symbol. Ein Debattenbeitrag hierzu von Kolumnist Jan Fleischhauer erregte wie gewohnt eine lebhafte Diskussion im Rahmen des SPIEGEL-ONLINE-Forums.

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1. backlash
kosamm 07.12.2012
Das wirklich makabre an den deutschen Rüstungsexporten in sog. verbündete Länder ist doch, dass vielleicht in einiger Zeit auf unsere Soldaten geschossen wird, welche sich, auf den sich mehrenden, Auslandeinsätzen befinden.
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