Iligan - Die Zahl der Toten durch die schweren Sturzfluten im Süden der Philippinen ist auf 521 gestiegen. Sehr wahrscheinlich sind weitere Todesopfer zu befürchten. Das sagte Gwendolyn Pang, Generalsekretärin des philippinischen Roten Kreuzes. 458 Menschen würden noch immer vermisst. Viele Dörfer seien außerdem von der Außenwelt abgeschlossen und von den Rettungskräften noch nicht erreicht worden, sagte sie.
Die Überschwemmungen überraschten die meisten Opfer im Schlaf. Viele Bewohner hatten vorausgegangene Sturmwarnungen nicht ernst genommen, weil die meisten Tropenstürme in der Region die Insel Luzon treffen, während Mindanao bislang meist verschont blieb. Am schlimmsten betroffen waren die Städte Cagayan de Oro und Iligan, wo auch der Strom ausfiel.
Tropensturm "Washi" hatte Flüsse über die Ufer treten lassen, deren Wassermassen sich in der Nacht auf Samstag ihren Weg in zwei Städte im Süden des Landes bahnten . Unterdessen beruhigte sich die Wetterlage: Das Hochwasser ging zurück, während der Taifun auf das Südchinesische Meer hinauszog.
jbr/AP/AFP
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