Anschlag in Kabul Taliban setzen Dutzende Tanklaster in Brand

Mehrere Dutzend Tanklaster sind nahe Kabul in Flammen aufgegangen. Offenbar wurden sie in der Nacht auf einem Parkplatz angezündet. Die Taliban haben sich zu dem Anschlag bekannt.

DPA

Kabul - Meterhohe Flammen und dichter Rauch: Lkw-Tanker mit Benzin sind auf einem Parkplatz nahe Kabul in Brand geraten - in manchen Berichten ist von Dutzenden die Rede, in anderen sogar von 400. Die Polizei habe Ermittlungen zu der Ursache aufgenommen, sagte ein Sprecher der Polizei. Das Feuer brannte am Samstagmorgen, Stunden nach dem mutmaßlichen Brandanschlag, demnach immer noch.

Inzwischen hat ein Taliban-Sprecher die Verantwortung für den Großbrand übernommen. In einer Stellungnahme für Medienvertreter gab er laut der Nachrichtenagentur AP an, die Taliban hätten die Tanker von ausländischen Einsatzkräften aus taktischen Gründen angezündet. Berichte über Verletzte gab es nicht.

vks/AP



Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 24 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
niklot1147 05.07.2014
1.
Uns wird immer dieser Sammelbegriff "Taliban" vorgegaukelt. Wer sind überhaupt diese "Taliban"? Ich glaube nicht an "Taliban". Ich glaube eher, dass das der ganz normale Widerstand eines Volkes, der Paschtunen, gegen eine brutale ausländische Okkupation ihres Landes ist. So, wie in Deutschland die "Lützower" gegen die französische und die Résistance in Frankreich gegen die deutsche Besatzung gekämpft hat. Mit "Taliban" hat das alles gar nichts zu tun.
dliblegeips 05.07.2014
2.
Wie schlau muss man eigentlich sein im 400 Tanklastwagen an einem Ort abzustellen. Das während des Ramadans keine intellektuellen Höchstleistungen zu erwarten sind ist mir ja klar. Aber auf so eine dumme Idee muss man erst kommen.
tmpsec 05.07.2014
3. Vorgegaukelt?
Zitat von niklot1147Uns wird immer dieser Sammelbegriff "Taliban" vorgegaukelt. Wer sind überhaupt diese "Taliban"? Ich glaube nicht an "Taliban". Ich glaube eher, dass das der ganz normale Widerstand eines Volkes, der Paschtunen, gegen eine brutale ausländische Okkupation ihres Landes ist. So, wie in Deutschland die "Lützower" gegen die französische und die Résistance in Frankreich gegen die deutsche Besatzung gekämpft hat. Mit "Taliban" hat das alles gar nichts zu tun.
Sie waren noch nie in AFG. Richtig? Also glauben Sie mal weiter. Fakten sind etwas anderes.
cartje 05.07.2014
4. Es ist gut vorstellbar.....
das Sie damit Recht haben und wir schon lange einer bewussten Täuschung von "bewusster" Stelle aufsitzen, um benennen zu können, gegen wen man denn in andere Länder einmarschiert, also gegen welchen bösen Feind. Und bis heute, gesetz den Fall, unsere Vermutung stimmt, hat man unsere Köpfe und Herzen gegen Muslime aufgebracht und eine Antistimmung erzeugt.
MaxPayne 05.07.2014
5. genau, "das Volk" steht auf!
Zitat von niklot1147Uns wird immer dieser Sammelbegriff "Taliban" vorgegaukelt. Wer sind überhaupt diese "Taliban"? Ich glaube nicht an "Taliban". Ich glaube eher, dass das der ganz normale Widerstand eines Volkes, der Paschtunen, gegen eine brutale ausländische Okkupation ihres Landes ist. So, wie in Deutschland die "Lützower" gegen die französische und die Résistance in Frankreich gegen die deutsche Besatzung gekämpft hat. Mit "Taliban" hat das alles gar nichts zu tun.
"Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat die hohe Beteiligung an der Präsidentenwahl in Afghanistan trotz der Anschlagdrohungen der Taliban als "beeindruckend" gewürdigt. Sie lag offenbar bei 60 Prozent. " 60% trotz widrigster Umstände! Ist ja offensichtlich, dass die Afghanen gegen die Demokratie sind!
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2014
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.