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US-Vorwahlen: Trump kann erneut gewinnen, aber auch Cruz punktet 

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AFP

Ted Cruz

Donald Trump gewinnt die Vorwahlen zur US-Präsidentschaft in Louisiana und Kentucky. Doch sein Widersacher Ted Cruz macht Boden gut. Bernie Sanders gewinnt bei den Demokraten in Kansas und Nebraska.

Donald Trump hat in der Nacht die Vorwahlen der Republikaner in den US-Bundesstaaten Kentucky und Louisiana gewonnen. Gleichzeitig kann aber auch sein ärgster Rivale Ted Cruz zwei Siege verbuchen. Cruz lag in Kansas mit deutlichem Abstand vor Trump. Der Senator von Texas erreichte 48 Prozentpunkte, Trump kam auf 23 Prozentpunkte. Auch bei der Abstimmung in Maine konnte sich Cruz durchsetzen. Das meldet der Nachrichtensender CNN.

Trump liegt damit im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der republikanischen Partei weiter klar in Führung. Er hat bislang die meisten Delegiertenstimmen eingesammelt. Doch Ted Cruz bleibt mit seinen beiden Erfolgen im Rennen. Die beiden anderen Kandidaten Marco Rubio und John Kasich sind dagegen abgeschlagen. Trump forderte Rubio auf, seine Kandidatur zu beenden.

Bei den Demokraten konnte Bernie Sanders die Wahlen in Kansas und Nebraska für sich entscheiden. Laut CNN gewann Hillary Clinton klar mit 70 Prozentpunkten in Louisiana. Sie bleibt damit bei den Demokraten in Führung.

Die Abstimmungen am Samstag galten als Test dafür, wie sich eine verstärkte Kampagne der Republikaner-Führung gegen Trump auswirkt. Das Partei-Establishment will unbedingt verhindern, dass er Spitzenkandidat wird.

Konservative Aktivisten für Cruz

Cruz hat auch bei einem Treffen konservativer Aktivisten Rückendeckung bekommen. Bei einer Abstimmung in Washington sprachen sich 40 Prozent der Konferenzteilnehmer für Cruz als Spitzenkandidat aus. 30 Prozent entschieden sich für Floridas Senator Rubio, 15 Prozent für Trump. Ohios Gouverneur John Kasich landete auf dem vierten Platz. An der Abstimmung beteiligten sich "Politico" zufolge über 2600 Aktivisten.

Trump hatte zuvor kurzfristig einen Auftritt auf der Konferenz abgesagt und dies mit Wahlkampfterminen begründet. Eine der zentralen Fragen im republikanischen Vorwahlkampf ist, wer sich unter den Bewerbern zu Recht als konservativ bezeichnen kann. Innerparteiliche Gegner sprechen das Trump ab.

Offiziell küren beide Parteien ihren Spitzenkandidaten auf Parteitagen im Sommer. Bei den Vorwahlen geht es um das Sammeln von Delegiertenstimmen für diese Parteikongresse.

ron/brt/dpa

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