Terror im Urlaubsparadies Elf Festnahmen nach Anschlag auf Malediven - FBI hilft bei Ermittlungen

Weitere Festnahmen auf den Malediven: Nach dem ersten Anschlag auf Touristen auf der Ferieninsel sind inzwischen insgesamt elf Verdächtige in Haft. Das FBI hilft den örtlichen Behörden bei den Ermittlungen.


Colombo - Mit Unterstützung des US-Bundeskriminalamts FBI haben die Ermittler auf den Malediven im Zusammenhang mit den Anschlägen auf Touristen vom Wochenende elf Verdächtige festgenommen. Unter den Festgenommenen seien zwei Ausländer, sagte Regierungssprecherin Nora Ali. Zur Nationalität der Ausländer machte sie keine Angaben. Die Verdächtigen gehörten keiner Organisation an, sagte sie.

FBI-Beamte aus der indischen Hauptstadt Neu Delhi seien angereist, um bei den Ermittlungen zu helfen. Bei dem Bombenanschlag in der Hauptstadt Male am Samstag hatten zwei Briten schwere Verbrennungen erlitten. Auch acht Chinesen und zwei Japaner waren verletzt worden.

Ali sagte, der Anschlag habe bislang keine Auswirkungen auf den Tourismus, die wichtigste Einnahmequelle des Landes. "Dies ist ein Einzelfall und es gibt keinen Grund für Panik. Touristen sind hier sicher und ihre Familien müssen sich nicht sorgen."

Die Inselgruppe der Malediven im Indischen Ozean wird jährlich von mehr als 500.000 Urlaubern besucht. Touristen halten sich die meiste Zeit in luxuriösen Hotelanlagen auf kleinen Inseln abgeschirmt von der muslimischen Bevölkerung auf.

phw/dpa/AP



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