Terrorgefahr USA drängen auf schärfere Sicherheits-Checks an Flughäfen

Schon in den kommenden Tagen könnten an europäischen Flughäfen mehr Sicherheits-Checks für Passagiere in die USA greifen. Die US-Sicherheitsbehörden fürchten, dass Terroristen an Bomben bauen, die übliche Detektoren nicht finden.


Washington - Aus Sorge vor möglichen Bombenanschlägen wollen die USA die Kontrollen an ausländischen Flughäfen verstärken lassen. US-Heimatschutzminister Jeh Johnson begründete den Schritt am Mittwoch mit Erkenntnissen, wonach Extremisten an der Entwicklung neuer Sprengstoffe arbeiteten, die an Bord von Flugzeugen geschmuggelt werden könnten und sich nur schwer von den bisher gängigen Sicherheitsmaßnahmen aufspüren lassen.

Zu den betroffenen Flughäfen machte er zwar keine Angaben, einem Ministeriumsvertreter zufolge handelt es sich aber um Airports in Europa und im Nahen Osten.

Die USA würden "aktuelle und wichtige Informationen" mit ihren ausländischen Verbündeten teilen und sich mit der Luftfahrtindustrie beraten, hieß es in einer Mitteilung des Heimatschutzministeriums. Nach einer Beurteilung der Sicherheitsrisiken habe er die Verkehrssicherheitsbehörde damit beauftragt, die verschärften Vorkehrungen an den ausländischen Flughäfen durchzusetzen, erklärte Johnson. "Unnötige Behinderungen" für Flugreisende sollten dabei vermieden werden. "Erweiterte Sicherheitsmaßnahmen" könnten aber bereits in den kommenden Tagen "an bestimmten Flughäfen mit Direktflügen in die USA" greifen.

Die Verhandlungen über die erweiterten Checks liefen weitgehend vertraulich mit den betroffenen Regierungen, auch gewisse geplante Maßnahmen blieben geheim.

Nach Informationen des Senders ABC sollen Schuhe und elektronische Geräte von Passagieren genauer untersucht werden. Es gehe um "sichtbare und unsichtbare Maßnahmen", teilte Johnson mit.

mia/dpa/Reuters/AFP



insgesamt 48 Beiträge
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dago_d 03.07.2014
1. Ein Witz!
Wer in der letzten Zeit öfter in den Staaten unterwegs ist, der wird bemerkt haben, dass die TSA (also die US Sicherheitsleute am Flughafen) es nicht mehr ganz so genau nehmen. Da landet man flugs in der "pre" Schlange mit lascher Untersuchung, selbst wenn man dafür gar nicht registriert ist. Der Personalmangel macht denen zu schaffen. Und es gibt genug Provinzflughäfen ohne "Nacktscanner". Einmal irgendwo im Sicherheitsbereich, gibt es keine weiteren Scans mehr. Also, erstmal an die eigene Nase fassen!
mamuschkaone 03.07.2014
2.
Paranoide idioten... Gemessen an den Milliarden Menschen, die "in der westlichen Welt" leben sind Terroranschläge dermaßen selten und ungefährlich, trotzdem haben die Entscheidungsträger scheinbar nicht wichtigeres im kopf. Es sterben viel mehr Leute wegens des grauenhaften Gesundheitssystems in den USA, als wegen Terror, aber trotzdem sollen wir alle uns irgendwelche schickanen wie kommunikationsüberwachung und stundenlange checks an Flughäfen unterziehen... Wann bekommen die USA endlich mal wieder einen Präsidenten, den dieses tolle Land verdient? Einen Visionär, einen, der sich auf die Werte besinnt die das Land so mächtig gemacht haben?
baerry 03.07.2014
3. Lächerlich
Solange sich bei dem Amis Kinder in die Radkästen der stehenden Flugzeuge schleichen können darf man sich von denen garnichts vorschreiben lassen. Sämtliche Sicherheitsmaßnahmen sorgen nur für erheblichen Aufwand und Verzögerungen. Echte Terroristen wird man damit weder abschrecken noch abhalten.
topterrortroll 03.07.2014
4. Nun drehen ..
..sie ganz durch. So kann man auch von der schmutzigen NSA abzulenken versuchen!
scottbreed 03.07.2014
5. einfach nur wahnsinn
das ist auch einer der gründe warum ich nicht fliege B-) diese völlig überzogenen sicherheits checks machen das fliegen zur belastung B-)
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