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Terrorismus Sicherheitskräfte nehmen Qaida-Anführer im Jemen fest

Er soll hinter Drohungen gegen US-Einrichtungen stehen: Jemenitische Sicherheitskräfte haben einen Anführer des Terrornetzwerks al-Qaida festgenommen - Mohammed Ahmed al-Hanak wurde in einem Krankenhaus rund 80 Kilometer nördlich von Sanaa gefasst.

Sanaa - Seit Tagen gehen jemenitische Sicherheitskräfte verstärkt gegen Extremisten vor, jetzt haben sie einen Anführer des Terrornetzwerks al-Qaida festgenommen: Mohammed Ahmed al-Hanak sei im Krankenhaus von Raida rund 80 Kilometer nördlich der Hauptstadt Sanaa zusammen mit zwei Qaida-Kämpfern aufgegriffen worden, verlautete am Mittwoch aus jemenitischen Sicherheitskreisen. Al-Hanak soll hinter den Drohungen gegen US-Einrichtungen in dem Land stehen.

Den Behörden zufolge waren bei einem Einsatz am Montag zwei Kämpfer der Qaida-Zelle al-Hanaks getötet und zwei weitere verletzt und festgenommen worden.

Nach den Drohungen waren die US-Botschaft sowie die Vertretungen mehrerer weiterer Länder in Sanaa vorübergehend geschlossen oder hatten ihren Dienst eingeschränkt. Die US-Botschaft öffnete am Dienstag wieder, die Vertretungen Großbritanniens und Frankreichs kehrten am Mittwoch zum normalen Betrieb zurück. Der Schritt folge auf einen "erfolgreichen Einsatz" jemenitischer Sicherheitskräfte im Norden der Hauptstadt, erklärte die US-Botschaft dazu.

Der Qaida-Ableger auf der Arabischen Halbinsel hatte sich zu einem Anschlagsversuch auf ein US-Flugzeug am ersten Weihnachtstag bekannt. Der 23-jährige Nigerianer Umar Faruk Abdulmutallab, der sich mit dem Flugzeug in die Luft sprengen wollte, und von Passagieren rechtzeitig überwältigt werden konnte, wurde in einem Trainingslager im Jemen ausgebildet.

hen/AFP

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insgesamt 654 Beiträge
OlivierDjappa 04.01.2010
Wie jetzt? Wurde da etwa Erdöl oder ein andere wichtiger Rohstoff (Grundwert unserer Lebensweise) gefunden?
Zitat von sysopDer Jemen ist ins Zentrum der internationalen Terrorbekämpfung gerückt: Seit sich dort ein Qaida-Ableger etabliert hat, erhält der arabische Staat massive Militärhilfe aus dem Westen. Vor allem die USA unterstützen die Armee mit Millionensummen. Der Jemen - ein neues kapitel im Anti-Terrorkampf?
Wie jetzt? Wurde da etwa Erdöl oder ein andere wichtiger Rohstoff (Grundwert unserer Lebensweise) gefunden?
nahal 04.01.2010
Eionen tag nach dem Besuch von Gen. Petraeus sind schon mindestens 2 Al-Qaida-Mitglieder in Yemen getötet worden.
Eionen tag nach dem Besuch von Gen. Petraeus sind schon mindestens 2 Al-Qaida-Mitglieder in Yemen getötet worden.
CAJ 04.01.2010
Die Teroristen aus dem Jemen bedrohen vor allem die arabischen Herscherhäuser. Wer den Bückling Obamas vor dem saudischen König gesehen hat, braucht sich nicht zu wundern das Obama jetzt seinem Herrn äh arabischen Verbündeten zu [...]
Zitat von OlivierDjappaWie jetzt? Wurde da etwa Erdöl oder ein andere wichtiger Rohstoff (Grundwert unserer Lebensweise) gefunden?
Die Teroristen aus dem Jemen bedrohen vor allem die arabischen Herscherhäuser. Wer den Bückling Obamas vor dem saudischen König gesehen hat, braucht sich nicht zu wundern das Obama jetzt seinem Herrn äh arabischen Verbündeten zu Hilfe kommt.
elandy 04.01.2010
Soso. Zwei von wievielen, die es dort gibt? Und wieviele Zivilisten, so wie in Afghanistan, werden in diesem sinnlosen Kampf als "Kollateralschäden" sterben müssen?
Zitat von nahalEionen tag nach dem Besuch von Gen. Petraeus sind schon mindestens 2 Al-Qaida-Mitglieder in Yemen getötet worden.
Soso. Zwei von wievielen, die es dort gibt? Und wieviele Zivilisten, so wie in Afghanistan, werden in diesem sinnlosen Kampf als "Kollateralschäden" sterben müssen?
Dnole 04.01.2010
Zitat aus dem Artikel: Denn hier, so viel steht acht Jahre nach den Anschlägen vom 11. September fest, hat die jüngste Generation von islamistischen Terroristen ihre neue "Qaida", ihre "Basis", aufgeschlagen. [...]
Zitat aus dem Artikel: Denn hier, so viel steht acht Jahre nach den Anschlägen vom 11. September fest, hat die jüngste Generation von islamistischen Terroristen ihre neue "Qaida", ihre "Basis", aufgeschlagen. Wer daran noch Zweifel hegte, den belehrte, im hohen Ton des Gründers, jetzt die Propaganda-Abteilung von "Al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel": "Mit Gottes Hilfe hat der heldenhafte Bruder, der das Märtyrertum anstrebende Umar Farouk, eine einzigartige Operation gegen ein Flugzeug durchgeführt, das nach Detroit in den USA unterwegs war, am Tag, an dem sie ,Christmas' feiern." Stimmt, so eine Nachricht im Internet ist der endgültige Beweis dafür. Es wäre Irrsinn jetzt noch daran zu zweifeln.
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Jemen
REUTERS
In der Antike war das Gebiet des heutigen Staates unter dem Namen "Arabia felix", das glückliche Arabien, bekannt. Hier nahm einst die "Weihrauchstraße" zum Mittelmeer ihren Anfang. Doch heute ist der Jemen am südwestlichen Zipfel der Arabischen Halbinsel eines der ärmsten Länder der Welt und das ärmste Land im Nahen Osten.

Nord- und Südjemen, die unterschiedliche politische und gesellschaftliche Wege zurückgelegt hatten, fanden 1990 zur staatlichen Einheit. Die Hauptstadt ist Sanaa. Mit knapp 528.000 Quadratkilometern ist das Land deutlich größer als Deutschland mit 357.000 Quadratkilometern. Wüstenregionen prägen die Landschaft.
Interaktive Karte

Gefahr für Touristen im Jemen
Eine fünfköpfige Familie aus Sachsen wird zusammen mit Begleitern verschleppt. Zwei Deutsche und eine Koreanerin wurden bereits am ersten Tag erschossen. Zwei Kinder der sächsischen Familie wurden im Mai 2010 freigelassen.




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