Terrorismus Viele Tote bei Anschlagsserie im Irak

Mehrere Autobomben haben in Bagdad mindestens 20 Menschen das Leben gekostet. Laut Polizei wurden bei den Anschlägen zudem Dutzende verletzt.


Bagdad - Bei einer Serie von Bombenanschlägen sind in Bagdad mindestens 20 Menschen getötet worden. Die Sprengkörper detonierten in verschiedenen Teilen der irakischen Hauptstadt und waren in Autos versteckt. Wie die Polizei mitteilte, wurden Dutzende Iraker verletzt. Betroffen von den Anschlägen waren vor allem Tagelöhner auf Arbeitssuche.

Beim schwersten der vier Anschläge kamen nach Angaben der Polizei mindestens zehn Menschen ums Leben. Dabei war im dicht besiedelten Stadtteil Sadr-City eine Autobombe auf einem belebten Markt explodiert. 28 Menschen wurden verletzt.

Ein Anschlag auf eine Polizeipatrouille im Osten der irakischen Hauptstadt riss wenig später zwei Menschen in den Tod, sechs Menschen wurden nach Polizeiangaben verletzt. Die Explosion von zwei Autobomben auf Märkten in überwiegend schiitischen Vierteln im Osten der Stadt kostete acht weitere Menschen das Leben. 34 Menschen wurden verletzt, wie aus Sicherheitskreisen verlautete. Ob die Anschläge in einem Zusammenhang standen, war zunächst nicht klar.

cte/Reuters/AP

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