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Vorwahlen zur US-Präsidentschaft: Trump und Clinton gewinnen Arizona

Donald Trump und Hillary Clinton haben ihre Favoritenrolle im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur in Arizona bestätigt. Doch Clintons demokratischer Rivale Sanders siegt in Utah und Idaho.

Donald Trump lag in Arizona schon nach Auszählung von etwa der Hälfte der Stimmen mit großem Vorsprung uneinholbar vor seinem schärfsten Widersacher, Senator Ted Cruz aus Texas. Damit gewinnt Trump alle 58 Delegierten der Republikaner in dem südwestlichen Bundesstaat.

Um beim Nominierungsparteitag im Juli in Cleveland bereits im ersten Wahlgang erfolgreich sein zu können, benötigt Trump 1237 Delegiertenstimmen.

Hillary Clinton mit Fans Zur Großansicht
REUTERS

Hillary Clinton mit Fans

Bei den Demokraten konnte sich Hillary Clinton von ihrem Widersacher Bernie Sanders absetzen. Die frühere Außenministerin und First Lady hatte bereits nach mehr als zwei Dritteln der ausgezählten Stimmen in Arizona einen klaren Vorsprung und wird einen Großteil der Delegierten einheimsen.

Bei den Demokraten wurde am Dienstag noch in Idaho und Utah gewählt. In beiden Staaten galt Sanders als Favorit. Der Rolle wurde er gerecht und holte klar die Mehrheit der dortigen Delegiertenstimmen.

Die Republikaner wählten ebenfalls im Mormonenstaat Utah, wo der erzkonservative Ted Cruz wie erwartet eine klare Mehrheit holte, sowie im Außengebiet Amerikanisch Samoa.

US-Vorwahlen

jul/cht/dpa

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1. Sanders macht an einem Tag 4 Prozentpunkte wett!!!
bi-rma 23.03.2016
Clinton 1,5 Prozentpunkte runter, Sanders 2,5 Prozentpunkte rauf. Die Differenz zwischen Clinton und Sanders beträgt Stand heute nur noch 7 Prozentpunkte. Verlängert man den Vergleichsgraphen der Demokraten unter "Alle Umfragen auf einen Blick" auf ein Jahr, dann wird deutlich, wie abwegig die Forderung an Sanders, seine Kandidatur frühzeitig aufzugeben, tatsächlich ist. Es wäre auf jeden Fall spannend zu sehen, was passiert, wenn Sanders - ein ausgewiesener Gegner der neoliberalen Wirtschaftsideologie - tatsächlich Präsident des Kernlandes des weltweiten Neoliberalismus werden würde. Aber so weit ist es noch nicht.
2. Respekt Bernie!
CommonSense2006 23.03.2016
In Arizona pasabel geschlagen, Utah und Idaho mit riesigem Vorsprung gewonnen, ich freue mich für ihn. Selbst wenn er die Kandidatur nicht gewinn, ist doch sein Erfolg ein Beweis dafür, dass die Wähler in dne USA eben nicht so blöd sind, nur auf Marketing-Mesages des etablierten Parteiapparates hereinzufallen. Ich freue mich ehrlich und ohne Ironie, dass auf der demokratischen Seite ein offener Wettbewerb stattfindet. Vielleicht haben wir in vier Jahren einen neuen, jüngeren Bewerber, der sich mit den Themen von Bernie vorwagt und gewinnen kann.
3. Voreingenommene Berichterstattung
ozlow 23.03.2016
Langsam stört es mich, dass SPON wenn es um die Primaries geht immer nur aus Perspektive Clintons schreibt. Die Tatsache, dass Bernie Sanders in Utah und Idaho sie mit jeweils über 75% der Stimmen besiegt hat wird nur am Rande erwähnt - dass er dadurch am gestrigen Tag de facto mehr Deligiertenstimmen sammeln konnte lassen Sie unter den Tisch fallen. Seit Wochen beschleicht mich der Eindruck, Sanders soll gezielt kleingehalten werden und es kann SPON gar nicht schnell genug zur Vorentscheidung zugunsten Clintons kommen. Warum? Damit das angekündigte Superduell zwischen ihr und Trump endlich Wirklichkeit wird? Sanders vereint um die 80% der Jungwähler hinter sich. Selbst wenn er selbst bald zu alt sein wird, seine Botschaft wird in den USA in Zukunft eine große Rolle spielen, egal wer diese Wahl gewinnt. Schweigen Sie ihn nicht tot, das gleicht der Ignoranz, die die großen Amerikanischen Medien ihm gegenüber zeigen. Hätte mir von Ihnen mehr erhofft.
4. Clinton vs. Sanders
sitting-bull 23.03.2016
Ah, diese Konstellation gab es bisher sicher auch noch nie. Wir haben eine Kandidatin, die ihren Stimmenvorsprung hauptsächlich Staaten verdankt, die seit 30 Jahren in den General Elections mehrheitlich gegen ihre Partei gestimmt haben- und nur darauf kommt es beim Wahlmännersystem der Bundesstaaten an. Wir haben eine Kandidatin, zu der mehr als 52% der Bevölkerung kein Vertrauen haben- was es so auch schon lange nicht gab. Allerdings hat sie die Unterstützung des gesamten Partei-Establishments, von AIPAC und Wall Street. Eine Kandidatin, gegen die das FBI gerade ermittelt, die so oft ihre Meinung ändert wie andere ihre Unterwäsche. Und ihr Gegenkandidat in der eigenen Partei, ein "Sozialist", dem keine Chance gegeben wurde, sammelt mehr Spenden ein, hat bessere Wahlchancen in hypothetischen Gegenüberstellungen mit den Republikanern, und hat regelmäßig mehr Leute auf seinen Veranstaltungen (zuletzt 13.000 in Utah- die Massenmedien tun alles, damit es anders als vor 8 Jahren keine Berichterstattung über diesen "Hype" gibt). Nur eben eine Handvoll Stimmen weniger (ca. 20%) wenn man die Superdeligierten rauslässt. Deren Aufgabe ist es aber eigentlich, die Demokratische Partei vor "unwählbaren" Kandidaten zu schützen- und damit müssten diese eigentlich FÜR Sanders stimmen. Es ist fast lustig. Letztlich kommt es nur auf Momentum und auf das Geld an. Beides hat Clinton nicht (letzteres nimmt sie zumindest von Kleinspendern weniger ein, siehe die Spenden-Grafiken aus Februar, die man als politisch interessierter Bürger allerdings selbst aktiv suchen muss), man kann es auch nicht vom Establishment verordnen, obwohl vielleicht machen sie das ja auch noch, gekaufte Leute zu ihren Veranstaltungen zu schicken. Wundern würde mich nichts. Hütet euch von Hillary Clinton. Sagte auch John Pilger zuletzt.
5. Danke für die vorherigen Kommentare
meloku17 23.03.2016
Ich habe leider auch das Gefühl, dass SPON nicht neutral und unvoreingenommen zum Thema berichtet. Ich bin auf der anderen Seite sehr dankbar für die informativen Kommentare der anderen Leser zu den Artikeln, aus denen man mehr Fakten als aus dem Haupttext bekommt. Das sollte den Redakteuren wirklich mal zu denken geben. Die ergänzenden Kommentare sind der Grund, warum ich auf SPON überhaupt noch Artikel zu den amerikanischen Vorwahlen lese.
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