Ostsee vor Stockholm Schweden beendet Suche nach mysteriösem Unterwasserobjekt

Was auch immer in den Schären vor Stockholm herumgeschwommen ist - die Schweden werden es wohl nicht erfahren. Ihre Streitkräfte haben die Suche nach einem ausländischen Unterwasserfahrzeug abgebrochen.

Korvette in den Schären: Suche beendet
REUTERS/ TT News Agency

Korvette in den Schären: Suche beendet


Stockholm - Eine Woche lang waren 200 Mann damit befasst. Jetzt haben die schwedischen Streitkräfte die Suche nach einem ausländischen Unterwasserfahrzeug in den Stockholmer Schären eingestellt. In einer kurzen Pressemitteilung erklärte das Militär am Freitag, der Großteil der Aufklärungsmission in den Schären sei am Freitagmorgen um 8.00 Uhr beendet worden. Die Schiffe seien in die Häfen zurückgekehrt. Es würden allerdings an Land einige Einheiten verbleiben.

Die Suche nach dem mysteriösen Unterwasserobjekt hatte am vergangenen Freitag begonnen. Nach zahlreichen Hinweisen aus der Bevölkerung waren die Schweden davon überzeugt, dass sich eine ausländische Macht unerlaubt in ihren Gewässern aufhalte. Schwedische Medien hatten spekuliert, ein russisches U-Boot könnte in Seenot geraten sein. Das bestätigte sich jedoch nicht.

In der Vergangenheit waren immer wieder sowjetische und russische U-Boote vor der schwedischen Küste vermutet worden. Im Oktober 1981 sank ein sowjetisches U-Boot in einem militärischen Sperrgebiet vor der Küste von Karlskrona im Süden des Landes.

ler/dpa

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insgesamt 12 Beiträge
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neinsagen 24.10.2014
1. war das nun wichtig zu schreiben?
wo ist das Problem, es gibt nichts was irgend ein land interessieren könnte was in Schweden an Land zu beobachten wäre, schöne Landschaften mehr nicht. Militärisch wäre schweden für Russland wenn dem so sei uninteressant. Alles was dort läuft ist längsten bekannt und seit NSA auch über Internet zu erfragen und zu erfahren. Also schreibt halt was über Brotbacken oder Schnitzel panieren.
diskutant32 24.10.2014
2. Schmierentheater
Das U-Boot ist jetzt zusammen mit dem zerstörten russischen Phanthom-Konvoi und einer Ente den Lokus politisch motivierter Fehlinformation hinuntergefahren.
udolf 24.10.2014
3.
Fand das hier dazu ganz interessant zu lesen http://www.php.isn.ethz.ch/publications/areastudies/documents/subinc/Tunander2.pdf
redbayer 24.10.2014
4. Diese Märchen vom in Not gerateten russischen U-Boot
in schwedischen Schären bringen die Schweden immer dann, wenn sie den Russen sagen wollen, wir sind gegen euch. Das haben sie während des Kalten Krieges - in dem Schweden angeblich neutral war (in Wirklichkeit ein Vasall des Westens) - genauso gemacht. Hoffentlich war nicht die Bundeswehr der Übeltäter, die ja inzwischen das Kommando "gegen Russland" in der Ostsee hat - eben die Stümpertruppe der Kriegsministerin vdL.
spon-facebook-10000588991 24.10.2014
5. Erinnert mich...
... irgendwie an "Der Feind im Schatten" von Henning Mankell.
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