Die Sieger des Maidan "Wir bleiben noch lange"

Der Präsident ist getürmt, Julija Timoschenko in Freiheit, und doch wollen die Demonstranten auf dem Maidan bleiben: Sie haben das Vertrauen in die Führer der Revolution verloren. Gespräche mit Aktivisten, für die der Kampf noch längst nicht vorbei ist.

Von , Kiew


Maxim Dondyuk

Sorijana, 23, ist Account-Managerin einer Software-Firma in Kiew.

Wann bist Du das erste Mal auf den Maidan gekommen?

Ganz zu Beginn, im November. Unser Präsident hatte den letzten Rest seines Verstandes verloren und das Abkommen mit der EU nicht unterschrieben. Er hat nur an sich selbst gedacht, an seine Familie, an das Geld.

Warum gehen die Leute jetzt nicht nach Hause?

Die Opposition hat das Ruder übernommen, die nichts für den Maidan getan hat. Sie wollen jetzt alle Posten übernehmen. Aber wir standen schon mal hier, 2004. Sie waren schon mal an der Macht, und sie haben gezeigt, dass sie nicht in der Lage sind, unser Land nach Europa zu führen. Vielleicht sind sie etwas besser als Janukowitschs Leute, vielleicht lieben sie das Geld etwas weniger, in jedem Fall sind sie bessere Schauspieler.

Warum bist Du heute auf dem Maidan?

Um den Helden zu gratulieren und der Toten zu gedenken. Wir sagen danke, für das, was sie für uns getan haben und für unsere Zukunft. Als die Kämpfe ausbrachen, konnte ich natürlich nicht hier bleiben. Wir haben mit Freunden Essen und Medikamente gebracht.

Wie findest Du Klitschko?

Oh, er ist ein wirklich sehr guter, professioneller Boxer. Er hat 'ne tolle Sportkarriere.

Und in der Politik?

Mir gefällt es nicht, wenn Prominente in die Politik gehen. Ich wünsche ihm, dass er noch viele Erfolge feiert, aber bitte in der Branche, aus der er kommt.

Für wen würdest Du bei den Präsidentschaftswahlen stimmen?

Für Poroschenko, den Oligarchen. Er ist der einzige, der normal reden kann und etwas vom Leben versteht.

Was ist mit Julija Timoschenko?

Oi, was für eine tolle Schauspielerin! Schlimmer ist nur der Nationalisten-Führer Oleg Tjagnibok. An dem ist wirklich ein Hollywood-Schauspieler verloren gegangen.

Maxim Dondyuk

Juri, 35, gehört zur Nationalisten-Bewegung „Rechter Sektor“. In seiner Schutzweste steckt eine Pistole. Er stammt aus Kiew, bis vor kurzem hat er sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser gehalten. In Deutschland hat er früher Solar-Kollektoren zusammengebaut.

Warum stehst du auf dem Maidan?

Es geht um die Lage des Landes. Die Menschen haben die Hoffnung verloren.

War die gescheiterte EU-Assoziierung für Dich eine Motivation?

Überhaupt nicht. Die Ukraine braucht keine anderen Länder. Wir haben Ressourcen, Landwirtschaft. Wir haben alles, nur die Staatsmacht hat nicht zugelassen, dass sich etwas entwickelt. Wer uns dabei helfen will, wird unser Freund sein, aber wir sind nicht darauf angewiesen.

Wie sollte die Ukraine mit Janukowitsch umgehen?

Janukowitsch gehört vor ein Tribunal. Er hat auf das Volk schießen lassen. Die Hälfte meines Trupps ist auf der Institutska-Straße ums Leben gekommen, 60 Tote binnen Minuten. Janukowitsch verdient die maximale Haftstrafe. Wenn es nach mir geht, dann sollte er mit dem Tod bestraft werden. Aber wir sind ja ein zivilisiertes Land.

Timoschenko ist frei, wie stehst Du dazu?

Ist mir gleichgültig. Es freut mich für sie, dass man sie rausgelassen hat. In Timoschenkos Geschichte gibt es aber viele dunkle Flecken. Klar, ins Gefängnis gekommen ist sie wegen politischer Gründe. Aber wenn man tiefer gräbt bei ihr, stößt man auch auf echte Sünden.

Wie findest Du Klitschko?

Ich habe Respekt vor Klitschko, dem Boxer. Ich sehe ihn aber nicht als Politiker. Vielleicht hat er das Zeug zum Minister, aber nicht zum Präsidenten.

Wer soll Präsident werden?

Das muss ein kluger Mensch sein, so einen seh' ich aber im Moment nicht. Es sollte ein Mann vom Maidan sein. Dmitrij Jarusch, Chef des „Rechten Sektors“, wäre in jedem Fall die beste Variante. Der weiß, was er tut, alle seine Kämpfer respektieren ihn, auch die Bevölkerung.

Wann gehen die Menschen nach Hause?

Wir werden noch sehr lange hier stehen. Wir vertrauen diesen Politikern nicht.

Maxim Dondyuk

Oleg, 50, ist Bauarbeiter aus Winniza, einer Stadt westlich von Kiew. Auf den Barrikaden nennt er sich „Kursant Wolja - Kadett Freiheit“.

Warum trägst Du keine Maske, wie die anderen vom „Rechten Sektor“?

Ich habe keine Angst, erkannt zu werden. Sieger kommen nicht vor Gericht.

Seit wann bist Du hier?

Seit der ersten Stunde im November. Ich habe im Radio vom Maidan gehört und bin nach Kiew gefahren. Am Anfang waren wir vielleicht 200 Leute.

Warum stehst Du auf dem Maidan?

Ich war zwei Mal in Europa, als Tourist, in Tschechien. Ich habe gesehen, wie die Polizei dort mit den Bürgern umgeht, ganz anders als bei uns. Hier herrscht das Gesetz des Stärkeren, alle wollen Bestechungsgelder. Krankenhäuser sind bei uns eigentlich kostenlos. Aber Du gehst zum Arzt, brauchst eine Spritze, und der will erstmal 50 Grywna von dir. Das gibt es in Europa nicht.

Hat Dich die Eskalation überrascht?

Wir hatten gehofft, unsere Ziele friedlich zu erreichen. Es war aber schnell klar, dass die Staatsmacht nicht mit sich reden lässt. Ich habe mir einen sowjetischen Soldatenhelm organisiert und eine Eisenstange.

Welche Forderungen müssen erfüllt werden, damit ihr geht?

Der „Rechte Sektor“ kontrolliert den Prozess der Revolution. Wir wollen den völligen Neustart des Staatsapparates. Wir wollen neue Politiker, alle Richter und Beamten müssen ausgetauscht werden, bis hin zu den Krankenschwestern.

Was denkst Du über Russland?

Ich bin Nationalist, ich liebe meine Ukraine. Aber wenn wir über die „Moskalen“ aus Moskau schimpfen, dann meinen wir nicht die einfachen Russen. Ich habe Freunde in Sankt Petersburg, ich habe mit Russen in der Roten Armee gedient. Was wir hassen, ist das Schlechte, das vom Kreml ausgeht. Der Kreml ist imperial, besitzergreifend.

Wie findest Du Klitschko?

Nicht besonders. Er hat ein Team von schlauen Leuten um sich gesammelt, aber das sind alles Überläufer, alles Verräter, die schon bei anderen Parteien waren.

Und Julija Timoschenko?

Die war doch schon mal an der Macht. Janukowitsch hat sie aus Eifersucht eingesperrt. Er war neidisch, weil der Kreml noch öfter mit ihr redete als mit ihm. Timoschenko ist wie er Teil des Krebsgeschwürs, das unser Land krank macht. Wir müssen es vollständig entfernen.

Maxim Dondyuk

Dmitrij, 56, ist Traktorfahrer aus Iwano-Frankowsk im Westteil des Landes.

Wie lange stehst Du schon auf dem Maidan?

Seit zwei Wochen.

Warum?

Für Demokratie, für Meinungsfreiheit, für ein normales demokratisches Land. Janukowitsch hat die Ukraine zerstört. Er ist kein Präsident, sondern ein wildes Tier.

Was war der Auslöser?

Sie haben unsere Studenten, unsere Kinder geschlagen, dann wollte Janukowitsch sich per Gesetz Diktatoren-Vollmachten geben. Wir haben beschlossen, uns zu erheben.

Da hinten, im Zelt. Kalt? Kalt war es für die Jungs, die hier im Januar ausgeharrt haben, bei minus 20 Grad. Wir Ukrainer sind Leute, die bis zum Ende stehen. Bis sie ihr Ziel erreicht haben. Wir wollen Frieden und eine europäische Ukraine.

Wie sollten die Verantwortlichen für das Blutbad bestraft werden?

Hier sollen sie hingebracht werden, auf den Maidan, in Käfigen.

Wann gehst Du nach Hause?

Wir gehen nirgendwohin, solange wir keinen neuen Präsidenten haben. Wenn es sein muss, stehen wir hier bis Mai.

Wer soll Präsident werden? Timoschenko?

Ich sag's mal so: Hier entscheidet alles der Maidan. Wir werden Kandidaten benennen, und dann werden wir darunter auswählen. Wenn Julija die Bedingungen des Maidan akzeptiert, warum nicht.

Wie findest Du Klitschko?

Er ist in Ordnung als Mensch, aber er hat noch nicht die Erfahrung einer Julija Timoschenko. Er ist Boxer. Ihm fehlt noch das Gefühl für die große Politik, die Intrigen. Er hat noch nichts in der Politik geleistet.

Wann hast Du das letzte Mal geduscht?

Keine Ahnung. Ich hätte nichts dagegen, wenn es jetzt regnen würde.

Maxim Dondyuk

Juri, 28, stammt aus Ternopol im Westen. Dort arbeitet er als Krankenpfleger. Auf dem Unabhängigkeitsplatz gehört er zur 22. Hundertschaft der Maidan-Wache

Seit wann bist Du auf dem Maidan?

Seit die Berkut-Einheiten Ende November die Studenten zusammengeschlagen haben.

Warum bist Du auf die Straße gegangen?

Gegen die Polizeigewalt, gegen Janukowitschs Bande.

Warum bist Du noch nicht nach Hause gegangen nach dem Abkommen?

Ich habe weder Vertrauen in die Staatsmacht, noch in die Opposition.

Wie lange werdet Ihr bleiben?

Keine Ahnung. Sicher bis Mai, bis zu den Präsidentschaftswahlen und bis alle Verantwortlichen im Gefängnis sitzen. Wir müssen aufpassen, dass die Opposition uns nicht betrügt. Wir wollen den völligen Neustart des politischen Systems.

Wie würdest Du Janukowitsch bestrafen?

Ich persönlich würde ihn pfählen lassen.

Wie findest Du Klitschko?

Er hat seine Popularität im Boxen erarbeitet, aber als Politiker hat er noch nichts geleistet. Er war dauernd bei Janukowitsch zu Verhandlungen, hat ihm die Hand geschüttelt. Das macht mich misstrauisch.

Würdest Du Timoschenko wählen?

Nur weil sie im Knast saß? Niemals. Ich kenne ihre Sünden.

Maxim Dondyuk

Nastja, 16, aus Kiew, studiert Jura. Während des Aufstands hilft sie als Krankenschwester im Lazarett.

Wann bist Du das erste Mal auf den Maidan gegangen?

Am 30. November. Das war die Nacht, in der die Berkut-Einheiten die Studenten das erste Mal zusammengeschlagen haben. Ich war damals Teilnehmerin. Ich hatte danach zwei Wochen lang einen Gips am Knie. Sie haben mir mit den Knüppeln das Kniegelenk verletzt.

Wie bist Du im Lazarett gelandet?

Ich hatte gehört, dass Helfer gesucht wurden, also habe ich mich gemeldet. Ich habe mal einen längeren Kurs in erster Hilfe gemacht, deshalb haben sie mich zum Lazarett geschickt. Ich bin meiner Lehrerin dankbar, sie hat immer gesagt: Mädels, macht diesen Kurs, wer weiß, wann es Krieg gibt.

Warum bist Du hier?

Es fing an, als die Studenten für die EU-Annäherung demonstrierten. Dann wurden sie zusammengeschlagen, danach ging das Volk wegen der Gewalt auf die Straße. Wir haben ein wunderbares Land mit vielen Ressourcen, aber nicht den richtigen Anführer.

Wer könnte das sein?

Julija Timoschenko hat gestern eine gute Rede gehalten. Sie ist nicht perfekt, aber wenn sie 2010 die Wahl gewonnen hätte, wäre es niemals zu einem solchen Blutbad gekommen. Ich habe aber Angst, dass sie auf Rache sinnen wird. Eine wütende Frau ist eine schreckliche Kraft. Aber sie und Poroschenko wären gute Kandidaten.

Wie findest Du Klitschko?

Er ist ein toller Mensch, ich habe mit ihm gesprochen. Er versteht, was das Volk braucht. Aber ich glaube, ein Sportler kann kein Politiker sein, man hat ihm doch 20 Jahre auf den Kopf geschlagen.

Wie lange bleiben die Menschen auf dem Platz?

So lange, bis wir reale Verbesserungen sehen. Alle wissen: Wenn der Präsident weg ist und der Maidan nach Hause geht, dann werden wir nichts erreichen.

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insgesamt 52 Beiträge
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Seite 1
lackehe 23.02.2014
1. Auch wir Deutschen hatten Probleme
Wir haben es, wenn auch nicht aus eigenen Stücken, vorgemacht: Erst eine Verfassung in der festgelegt wird, um was es geht und was unveränderbar die Rechte der Menschen und der Auftrag der Volksvertreter sein soll. Dann, nach diesen ausgearbeiteten, demokratischen Richtlinien die Wahl. Wenn Grundsätze dem Volk vorgeschrieben sind und bleiben, ändert sich bei Euch nicht das Geringste. Die Politik muss vom Volke ausgehen. Politiker sind Lakaien des Volkes, nicht mehr und nicht weniger; absetzbar und abwählbar.
dreamsleep 23.02.2014
2.
Und was sagen uns diese ausgewählten Kommentare? - Zumindest von den hier Befragten möchte keiner Timoschenko in führender Position sehen. - Klitschko hat auch keine Chance. - Man akzeptiert nur noch die eigene 'Maidan-Meinung', die inzwischen fast gleichbedeutend mit der Meinung des Rechten Sektors ist. Wie sagte es doch der nette Traktorfahrer aus Iwano-Frankowsk: "Ich sag's mal so: Hier entscheidet alles der Maidan". Da hat sich schon ein gefährliches Elite-Denken breit gemacht.. auch unter Leuten, die nicht zum Rechten Sektor zählen! - Man möchte die Verantwortlichen (allen voran natürlich Janukowitsch) auf dem Maidan vorführen, lynchen am besten pfählen. Auch die Gasprinzessin hat gefordert diese Leute auf den Maidan zu bringen. Was dann mit denen passiert dürfte auch der netten Julia klar sein. - Der Rechte Sektor besteht inzwischen nicht mehr nur aus jugendlichen Neo-Nazis. 'Kadett Freiheit', der angstlose Bauarbeiter aus Winniza, sieht kein Problem damit sich vor Leuten mit Hakenkreuzen auf dem Kapuzenpullover ablichten zu lassen Also, wenn das mal nicht Mut und Zuversicht für die Zukunft der Ukraine gibt! Oder vielleicht ja doch nicht..?
grünbeck,harald 23.02.2014
3. Viel Glück
Ich wünsche den ukrainischen Volk Politiker, die zu ihren Wort stehen. Zur Zeit versuchen aber Politiker und Kriminelle an die Macht zu kommen, um ihr Süppchen zu kochen. Das Volk interessiert sie wenig und somit wird es wieder verraten und noch ärmer. Hoffentlich begreifen es die Menschen schnell. Aber leider gibt es zur Zeit keine Persönlichkeit an der Spitze die es ehrlich meint. Es wird noch mehr Tode geben. Man sollte doch einmal prüfen, was für Menschen bis heute zu Tode kamen und aus welchen sozialen Schichte sie kamen. Bis jetzt wurde noch keine Führungspersonlichkeit genannt, diese standen abseits vom Schuß und warten jetzt auf ihre Chance. Das Volk wird wieder verkauft und genutzt.
Albedo 23.02.2014
4.
Zitat von lackeheWir haben es, wenn auch nicht aus eigenen Stücken, vorgemacht: Erst eine Verfassung in der festgelegt wird, um was es geht und was unveränderbar die Rechte der Menschen und der Auftrag der Volksvertreter sein soll. Dann, nach diesen ausgearbeiteten, demokratischen Richtlinien die Wahl. Wenn Grundsätze dem Volk vorgeschrieben sind und bleiben, ändert sich bei Euch nicht das Geringste. Die Politik muss vom Volke ausgehen. Politiker sind Lakaien des Volkes, nicht mehr und nicht weniger; absetzbar und abwählbar.
:-)) haben die keine Verfassung? Meinen Sie, dass die Ukrainer in der Steinhöhlen wohnen? Da wird gerade die Verfassung mit Füssen getreten!
edmond_d._berggraf-christ 23.02.2014
5. Die Ukraine wird nun wie erwartet zur Ader gelassen
Die neuen Freunde der Ukraine beweisen nun wie sehr sie das Land lieben, dessen Bewohner sie vor kurzem noch zu Vorkämpfern der Freiheit und der Menschenknechte erklärt haben. Denn nun, da die Ukraine vor dem Staatsbankrott steht, so wollen sie dem Land durchaus nicht mit milden Gaben aushelfen, sondern fordern die übliche Rosskur aus Privatisierung, Renten- und Lohnkürzungen und dergleichen Späße mehr. Das gemeine Volk rangiert eben bei der Goldmann-Sachsbank irgendwo zwischen Nutzvieh und Küchenschaben. Die Ukrainer gleichen also den Persern, die sich im Jahre 1953 über den Sturz ihrer Regierung gefreut und auf goldene Zeiten gehofft haben, obwohl durch den Sturz ihrer Regierung durch den VS-amerikanischen Geheimdienst sichergestellt wurde, daß die ausländischen Ölkonzerne auch zukünftig die persischen Ölquellen für ein Almosen ausbeuten können. Und der IWF und die Goldmann-Sachsbank dulden gegen sich durchaus keine Aufstände wie die Mauerstraßenbesetzer leidvoll erfahren mußten. Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!
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