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Ukraine-Konflikt: Fotojournalist von Artilleriefeuer getötet

Die Waffenruhe in der Ukraine ist brüchig, immer wieder kommt es zwischen russischen Separatisten und der Ukrainischen Armee zu Scharmützeln. Bei einem Gefecht ist am Samstag ein Journalist getötet worden.

Trotz der Waffenruhe kommt es in der Ostukraine weiterhin zu Gefechten. Bei einem dieser Kämpfe ist am Samstag ein Fotojournalist getötet worden, der für die Zeitung "Segodnja" arbeitete. Dies bestätigte Kateryna Perepelitsa, eine Redakteurin der Zeitung.

Sergej Nikolayev sei allerdings nicht im Auftrag des Blattes in Peski, einer Stadt nördlich von Donezk, gewesen, als er von Artilleriefeuer getroffen wurde, betonte Perepelitsa. Wie sie der Nachrichtenagentur AP sagte, sei Nikolayev nach dem Beschuss in ein 45 Kilometer entferntes Krankenhaus gebracht worden, dort aber seinen Verletzungen erlegen.

Nikolayev ist der siebte Journalist, der seit Beginn der Kämpfe in der Ukraine getötet wurde. Insgesamt fielen den Kampfhandlungen bislang mehr als 5600 Menschen zum Opfer.

mhe/ap

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Regierungschef: Volodymyr Hroisman

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