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Ukraine-Konflikt: Treffen der Kontaktgruppe in Minsk abgebrochen

Präsidentenpalast in Minsk: Verhandlung gescheitert Zur Großansicht
AFP

Präsidentenpalast in Minsk: Verhandlung gescheitert

Drei Stunden Verhandlung, keine Einigung, kein Kompromiss: Die Vertreter der Parteien im Ukraine-Konflikt sind erneut im Streit auseinandergegangen - ohne Ergebnis.

Minsk - Nach mehreren gescheiterten Versuchen kam die sogenannte Kontaktgruppe für die Ukraine am Samstag zu einen Treffen zusammen. Die Kontaktgruppe setzt sich aus Vertretern der Ukraine, der Separatisten, Russlands und der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) zusammen.

Nach Angaben des ukrainischen Ex-Präsidenten Leonid Kutschma brachte das Treffen aber keinen Durchbruch. Die Gesprächspartner hätten sich nicht in den Fragen einer Feuerpause und eines Rückzugs schwerer Waffen einigen können, sagte er in der weißrussischen Hauptstadt Minsk der Agentur Interfax.

Kutschma, der mit einem Mandat der Regierung in Kiew nach Minsk gereist war, gab den Vertretern der prorussischen Separatisten die Schuld. Von den weiteren Teilnehmern, darunter die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), lag zunächst keine Stellungnahme vor. Das rund dreistündige Treffen war der erste Dialog der Parteien seit mehr als einem Monat.

Das Ziel des Treffens war nach Angaben der OSZE ein "bindendes Dokument" über eine sofortige Waffenruhe und einen Rückzug schwerer Waffen hinter eine Pufferzone. Die prowestliche ukrainische Regierung hatte mitgeteilt, sie hoffe auf eine Einigung, die eine wirkliche Waffenruhe im Donbass und den Rückzug schwerer Waffen im Kriegsgebiet möglich mache.

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insgesamt 83 Beiträge
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1.
haraldhenn 31.01.2015
Okay, also laut Kutschma sollen die Separatisten schuld sein. Das ist eigentlich nichts Neues. Und wieso fehlt eine Stellungnahme der Separatisten im Artikel?
2. Was sollen wir den diskutieren?
Katzebextra 31.01.2015
Was wollen sie den hören? Wir und sie waren nicht dabei und die die dabei waren haben ihre eigenen Interessen.
3.
marthaimschnee 31.01.2015
Wie wäre es, wenn unsere Politik mal etwas Druck auf Kiew macht, eine friedliche Lösung anzustreben. Dann könnte man auch zu Recht mehr Druck von Russland auf die Separatisten fordern. Aber sich hinzusetzen und zu warten, daß die anderen sich bewegen, machen solche Treffen überaus sinnlos.
4. ... natürlich sind die Sep... schuld...
smokiebrandy 31.01.2015
...wobei es ihnen hoch anzurechnen ist, dass sie heute wieder angereist sind obwohl sie diese Woche schon mal aufs leere Nest gekommen sind... ...sie sind zur Zeit in der Offensive und haben den ukrainischen Truppen schwere Niederlagen zugefügt...eine gravierende Veränderung der Verhältnisse ist gerade nicht in Sicht... Derzeit ist es vermutlich eher nicht Sache der Ukraine Bedingungen zu stellen, sondern sie sollten sich daran gewöhnen welche zu akzeptieren...
5. Minsk macht depressiv...-
"Armenhaus" 31.01.2015
Für alle die schon einmal dort waren - Minsk macht depressiv.- Vielleicht sollten die "Kontaktgruppen" ihre Sandkastenspiele in anderen Gefilden diskutieren ..- Mmmhh; denke da an meine alte Heimat; die winterliche "Krim" -wunderschön !!
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Fläche: 603.700 km²
(inklusive der Krim, die seit 2014 von Russland annektiert ist)

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Petro Poroschenko

Regierungschef: Volodymyr Hroisman

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